Die Meinung der Redaktion zu „Balloween“ von RiFF RAFF

riff-raff-balloweenNachdem wir im Frühjahr mit „Peach Panther“ das zweite Album vom Unikat RiFF RAFF zu hören bekamen, standen die Zeichen Rapper mit deutschen Wurzeln erst einmal wieder auf Mixtape. Passend zu den Feiertagen und dem schaurigsten Tag des Jahres war es dann fertig und wurde prompt nach dem Releasetag benannt. „Balloween“ heißt das gute Stück, das komplett in Zusammenarbeit mit DJ Afterthought entstand. Auch für das neueste Release konnte sich der Rapper, der auf den ersten Blick eher nach Trash-Pop aussieht wieder ziemlich prominente Unterstützung sichern, auf den 20 Songs gastieren Rapper wie Skepta, Gunplay, Lil B, Yung Lean, Quavo von den Migos oder Travis Barker. Wir haben uns das Halloween-Special von RiFF RAFF angehört.

RiFF RAFF – „Balloween“ streamen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Yannick H.: "Ein buntes Potpourri an Songs, das RiFF RAFF und DJ Afterthought hier abgeliefert haben. Nicht nur zu Halloween feierbar, und dank Features von blink-182-Drummer Travis Barker, Grime-Phänomen Skepta oder dem 20-jährigen Yung Lean sehr abwechslungsreich. Ein vielfältiger Sound, der Trap, Electro-Einflüsse und klassische Rap-Komponenten auf einer Platte vereint." - 8/10
  • 6/10
    Niko: "Kann mich nicht ganz dagegen wehren. Eigentlich zu monoton und einsilbig, hat das Mixtape dann doch einige Stellen, an denen es mich entweder überrascht oder dann sogar mitreißt. Natürlich mehr was für die Party davor, als den Morgen danach, aber das soll es auch sein." - 6/10
  • 7/10
    Raphael: "Wenn ich den Anspruch habe, dass mich ein Mixtape während einer Party über eine längere Zeit unterhalten soll, erfüllt „Balloween“ dies ziemlich gut. Etwas zu lange wie ich finde, und  dass am Ende mit „Heart of Gold“ sogar etwas Country muss ich nicht verstehen. Aber darum geht es ja nicht. Feiern kann man dazu, Punkt." - 7/10
  • 5/10
    Anna G.: "Die Beats von DJ Afterthought sind auf 'Balloween' sehr präsent und stehen teilweise im Vordergrund. Das ist natürlich grundsätzlich nichts schlechtes, trifft aber nicht wirklich meinen Geschmack. Ich muss aber zugeben: Beim ersten Durchhören fand ich an 'Balloween' fast gar nichts gut und je öfter ich die Songs höre, desto mehr gefällt mir an dem eigenwilligen Album. Durch die vielen Gastparts entstehen verschiedene Soundbilder und so überzeugen mich einzelne Tracks deutlich mehr als andere. Bisher mein Favorit: 'Go Get It'." - 5/10
  • 8/10
    Yannick W.: "RiFF RAFF ist einfach ein rundes Entertainment-Gesamtprodukt, das beginnt bei dem extravaganten Äußeren, geht über den exzessiven Lebensstil und hört bei der abgedrehten Musik auf. Nach 'Peach Panther' macht mir auch 'Balloween' über weite Strecken echt Spaß, weiß mich gut zu entertainen und hat mich mit seinen völlig überraschenden aber gelungenen Country-Nummern sogar ziemlich zum schmunzeln gebracht. Auch die Features sind stark und bringen etwas Abwechslung in sonst eher monotonen Flows RiFF RAFFs, besonders Skepta und Yung Lean stechen da heraus. Verrückt aber cool, nur ein bisschen kürzer hätte es sein dürfen!" - 8/10
  • 6/10
    Anna S.: "Ich sag mal so, das ist schon ein typischer Riff Raff. Vor allem die musikalischen Ausbrüche, zu Ende des Longplayers, in Richtung Country und Techno, schlagen genau in diese Kerbe. Genauso eigenwillig wie der Typ per se schon ist, fällt auch 'Balloween' aus. Zwischendurch mal ganz amüsant, aber 20 Tracks am Stück schaffe ich bei bestem Willen nicht." - 6/10
  • 6/10
    Peter: "Neue Musik aus der Trap. Kein neues, epochales Meisterwerk, aber grundsolide. Die Platte schafft es bei einem einheitlichen Soundbild, doch noch viele verschiedene Facetten zu zeigen. Klarer Fall für die Playlist: 'Nachts um drei mit zwei Promille (bestimmt) richtig krass.'" - 6/10
6.6/10

Kurzfassung

Mit seiner Halloween-Überaschung kann uns das Unikat RiFF RAFF teils überzeugen, teils lässt uns die Platte allerdings kalt. Besonders die lange Spieldauer von über einer Stunde kann anstrengend werden.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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