Die Meinung der Redaktion zu Ali Bumayes „Rumble in the Jungle“

Ali-Bumaye-Rumble-In-The-Jungle-CoverAli Bumaye spaltet in Deutschland sicherlich einen Teil der Hörerschaft. Schon zum Release seines Debütalbum bekam der Berliner einige Gegenstimmen zu hören, davon aber unbeirrt gibt es jetzt den Nachfolger zu hören, denn am Ende soll seine Musik vor allem eins: unterhalten. Dementsprechend geht es auch ziemlich selbstironisch auf der zweiten Platte von Bushidos Labelpartner zu, schon das an Big Pun angelehnte Cover lässt erahnen, dass die Texte dort weitermachen, wo auf „Fette Unterhaltung“aufgehört wurde. Mit an Bord sind die beiden Freunde Shindy und Bushido, beide Kollabosongs gab es bereits im Vorhinein zu hören. Außerdem wird Ali von Kurdo unterstützt. Benannt ist das Album übrigens nach dem Box-Kampf, an den sich auch sein Künstlername anlehnt. Beim „Rumble in the Jungle“ zwischen George Foreman und Muhammad Ali riefen die Zuschauer „Ali, töte ihn“, oder wie es im Kongo heißt „Ali, boma ye!“.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Niko: "Der Typ ist halt immer noch eine Bereicherung für die Szene, was auch immer die Leute über Skills oder Lyrics sagen wollen. Zu offensichtlich nimmt sich hier Jemand nicht so ernst und entwaffnet die Kollegen, ohne dabei albern zu wirken. Der Effekt vom Vorgänger-Album war aber stärker..." - 7/10
  • 6/10
    Shana: "Im Ernst jetzt, ich muss mich bei Ali entschuldigen. Nach 'Voll süß aber' hab ich ihn als lustiges Bushido-Anhängsel abgestempelt. Mit seinem mittlerweile zweitem Album mausert er sich aber zu einem okay-en Rapper, dessen wichtigstes Merkmal definitiv seine sympathische Art ist. Geht halt nicht immer um die krassesten Skills." - 6/10
  • 6/10
    Yannick H.: "Solide Leistung vom Bushido-Kumpel, mehr aber auch nicht. Features mit dem egj-Chef und Shindy kommen genauso wenig überraschend wie Alis wiederholten Witze über seine massive Statur. Nichts, was ich mir dauerhaft geben könnte, aber auch nichts, das ich nach dem ersten Mal Hören ad acta legen würde." - 6/10
  • 7/10
    Freddy: "Ali Bumaye liefert mit 'Rumbe in the Jungle' vom Inhalt noch besser umgesetzte Unterhaltung als beim Vorgängeralbum. Besonders gefallen mir die musikalischen Produktionen von OZ und Shindy, wobei letzterer auch noch freshe Gastparts beisteuert. Allgemein finde ich 'Rumble in the Jungle' kurzweilig und erfrischend. Einzelne Lines sind mir aber noch zu plump. Alles in allem legt Ali Bumaye ein gutes Sommeralbum ab." - 7/10
  • 5/10
    Zino: "Irgendwie hat mir 'Fette Unterhaltung' besser gefallen. Vielleicht wegen dem Humor?! Kann ich gar nicht genau sagen. In jedem Fall sind auch auf RITJ richtige Ohrwurmbrecher a la 'Weisst du, Dicker' und 'Ali wars'. P.S. Jeder der sagt 'Sex ohne Grund' wäre kein Sommerhit, der lügt." - 5/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Die Musik lebt halt einfach von Alis sympathischer Art, auch Album Nummer Zwei fällt hitlastig und kurzweilig aus. Ein Großteil der Platte geht richtig gut ins Ohr, gut produziert ist es bei dem Leuten im Umfeld von ersguterjunge sowieso. Dabei funktionieren auch reduzierte, dunklere Stücke, wie z.B. "Best Friend" mit Labelboss Bushido, die aus den Ohrwurmsongs ein wenig hervorstechen. Man hört, dass Ali Musik aus dem wichtigsten Grund macht: Er hat Spaß daran. Wenn er den nicht verliert, darf auch ruhig noch ein Nachfolger her. Als Unterhalter funktioniert er nämlich ziemlich gut. - 7/10
  • 6/10
    Samuel: "Das Album ist deutlich runder als erwartet und die Kombination aus modernem und sample-lastigem Sound harmoniert überraschend gut. Am Ende des Tages ist mir Ali dann aber doch noch nicht ganz ausgereift und klingt zu sehr nach seinem Kollegen Shindy, was dem Gesamtprodukt aber auch nicht schadet. Die gesungenen Hooks klingen nicht unbedingt schlecht, sind aber auch keine Glanzleistungen. Alles in einem jedoch ein rundes Ding." - 6/10
  • 6/10
    Kevin: "Man könnte jetzt hier bemängeln, dass Ali sich zu sehr an einem Drake orientiert, sich zu sehr hier und da etwas aus Amerika abguckt und dass er sicher nicht der beste Rapper des Landes ist. Man kann aber auch darauf scheißen und sagen, dass Ali auf dem Album einfach sympathisch wirkt, man ihm gerne zuhört und Ohrwurmhooks im Gepäck hat. Die Beats sind stark, die Vielfalt auf dem Album groß. Von cheesy Sommerhook ('Sex ohne Grund') bis zum zercutteten Representer ('Kimbo Slice') ist alles dabei. Das Album macht Spaß – vielleicht auch weil die Erwartungen vorher nicht sonderlich groß waren." - 6/10
6.3/10

Kurzfassung

Mit „Rumble in the Jungle“ präsentiert Ali Bumaye die Art seichte Unterhaltung, die man von ihm nach dem ersten Album erwartet hat. Der Nachfolger kann uns dabei grundsätzlich überzeugen, besonders als kurzweiliges Sommeralbum funktioniert „Rumble in the Jungle“ gut. Für die wirklich großen Wertungen bringt das Album allerdings zu wenig Tiefgang mit sich.

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