Die Meinung der Redaktion zu Afrobs “Mutterschiff”

Afrob-Mutterschiff-Cover-750x750Knapp zwei Jahre sind seit dem letzten Album von Afrob, „Push“, ins Land gegangen. Wobei, eigentlich auch nicht. Erst vor etwas mehr als einem Jahr wurde gemeinsam mit Samy Deluxe eins von Deutschlands Top-Tag-Teams reaktiviert, als ASD gab es, zwölf Jahre nach dem letzten Album einen akustischen Sommer-„Blockbasta“ für die Fans. Nachdem Samy im Frühjahr mit berühmte letzte Worte bereits ein neues Soloprojekt unter die Leute brachte, zieht auch Robbe jetzt nach und kehrt dafür zurück aufs „Mutterschiff“. Auf insgesamt 17 neuen Songs gibt es Unterstützung von Chefket, Gentleman, MC Sadri, M.A.M vonProjekt Elias und natürlich Samy Deluxe. Veröffentlicht wird auch das neue Album wieder komplett in Eigenregie über Afrobs Label One Shotta Records. Zum Release trafen wir den Wahlhamburger zum Interview.

Afrob – “Mutterschiff” kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Yannick W.: "Ich habe das Gefühl, dass Afrob und Samy sich gegenseitig echt gut tun. Seit rund einem Jahr geht es aus musikalischer Sicht bei Beiden wieder Berg auf, auf das solide ASD-Album folgten von beiden auch ziemlich starke Soloplatten. Mit 'Mutterschiff' ist ein abwechslungsreiches, sehr gut produziertes Album entstanden, auf dem man einen so hungrigen Afrob zu hören bekommt, wie schon lange nicht mehr, gleichzeitig gibt es deutlich mehr persönliche Einblicke als man es von ihm gewohnt ist. Lediglich hier und da wirkt das Album etwas holprig und unstrukturiert, wirklich gestört wird der Hörfluss dadurch allerdings nicht. Auch, dass Robbe so gut mit Autotune funktioniert ist gleichermaßen überraschend wie erfreulich." - 8/10
  • 4/10
    Edoardo: "Kaum jemand beharrt so oft auf sein Urgesteins-Image wie Afrob – leider finden sich auch auf 'Mutterschiff' zu viele solcher Allegorien. Ansonsten wurde die LP mit einem ambitionierten Klangbild ausgestattet; der Stuttgarter zeigt sich experimentierfreudig. Allerdings finde ich, dass ihm Auto-Tune nicht besonders gut zu Gesicht steht. Alles in allem zieht mich das Produkt nicht mit." - 4/10
  • 9/10
    Niko: "Starkes Album. Irgendwie überkommt mich beim Hören das Gefühl, als sei Robbe auch mit sich im Reinen und weiß genau, was er den Leuten auf Album geben will. So hört es sich an: Hier ein wenig catchy, da eine Prise Persönlichkeit und Weitsicht. Gepaart mit immer noch starker Performance und genug Selbstbewusstsein, um auch heute noch sein Standing einzufordern. Vielleicht sein bestes Album..." - 9/10
  • 8/10
    Shana: "Vorweg: Ich bin Afrob-Fan. 'Mutterschiff' erinnert mich dann auch wieder daran, wieso eigentlich. Komplett neu erfindet sich Afrob nie, soll er aber auch gar nicht. Dennoch kommt er bei jeder neuen Platte mit so viel Innovation um die Ecke, dass nicht nur die alten Fans glücklich sind, sondern auch durchaus neue Zielgruppen erschlossen werden können. Das Rezept über solch einen langen Zeitraum soll ihm dann erstmal wer nachkochen." - 8/10
  • 7/10
    Anna S.: "'Bin viel mehr als meine Hits aus dern 90ern' - das rappt Afrob nicht nur auf 'Mutterschiff', sondern beweist es auch. Neben dem gewohnten Sound präsentiert er Cloud-Rap Elemente auf einer Hand voll Tracks, die zunächst ungewohnt um die Ecke kommen, im Gesamtkonzept aber letztendlich funktionieren. Thematisch wird von Battle-Rap über Storytelling eine Menge geboten. Alles in Allem ist "Mutterschiff" ein interessantes Album, auf das man sich nur einlassen muss." - 7/10
  • 7/10
    Christian: "Ich kann sagen, dass ich Afrob wirklich gerne beim Reimen zuhöre. Er hat dafür nicht nur eine angenehme Stimme, sondern auch gute Lines. Mit den Beats wurde zwar auf ein paar Nummern experimentiert, jedoch weiß ich noch nicht ob ich Afrob und Trab gut finde. Anders beim Feature mit Gentlemen, das mochte ich instant." - 7/10
  • 8/10
    Peter: "'Push' gefiel mir auch schon sehr gut und 'Mutterschiff' setzt noch einen drauf. 'Ich bin dieser' ist meiner Meinung nach einer der stärksten Tracks der zweiten Jahreshälfte und leitet den Langspieler bestens ein. Die meisten Instrumentals klatschen, wie sie sollen und kommen mit der nötigen Roughness daher. Afrob spielt gut mit seiner Stimme, so komm keine Langweile auf. Die Features erledigen den Rest, sei es Xavier Naidoo oder Mohammed Ali Malik. Einzig ein paar Tracks, die meinen Geschmack verfehlen, sorgen für Punktabzug." - 8/10
7.3/10

Kurzfassung

Auch mit dem Nachfolger zu “Push” kann uns der Stuttgarter ziemlich überzeugen, liefert in den Augen einiger sogar sein bestes Solo-Werk ab.

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