Cubeatz über die Mitarbeit an Drakes „Views from the 6“

summer-sixteen_drakeIn Deutschland gehören Cubeatz bereits zur gestandenen Garde der Produzentenszene. Mit Produktionen für Kool Savas, Farid Bang, oder Kollegah gab es hier schon Goldauszeichnungen für die beiden Zwillinge. Bald könnten die beiden ihre Wand vielleicht auch mit einer Auszeichnung aus Übersee schmücken. Nachdem sie bereits für Künstler wie G-Eazy („Oh Well“) Pusha-T („R.I.C.O Remix“) und auch Drake und Meek Mill („R.I.C.O“) produzierten, haben sie nun auch einen Beat auf dem kommenden Studioalbum von Drake platzieren können. Zusammen mit Boi-1-da und 40 zeichnen die beiden Produzenten aus der Nähe von Stuttgart für die erste Single „Summer Sixteen“ von dem im April kommenden Album „Views from the 6“ verantwortlich. Grund für uns, einmal nachzufragen, wie das ganze ablief:

Die Hohe Fünf mit Cubeatz

Ihr habt auf dem kommenden Drake-Album mitgewirkt. Wie kam der Kontakt überhaupt zustande?

Der Kontakt lief über einen Freund aus Toronto. Er hat einen guten Draht zu ein paar Producern dort. Es war eigentlich schon länger in Planung, mal was über ihn zu verschicken, waren aber noch nicht so wirklich auf dem Film zu dieser Zeit. Mittlerweile hat sich das komplett geändert wie man sieht haha.


Wie kann man sich den Arbeitsablauf vorstellen, inwieweit wart Ihr an der Produktion beteiligt?

Der Ablauf ist unterschiedlich. Wir verschicken Ideen, ein anderes mal schicken die Amis Projekte die noch Feinschliffe benötigen. Bei „Summer Sixteen“ haben wir die Melodie eingespielt.


Wird es bei dem einen Beat auf der Platte bleiben?

Ist noch unsicher, mal schauen.


Sind eventuell sogar schon andere US-Kollaborationen spruchreif?

Es sind Sachen in Planung, mal schauen was am Ende auch wirklich rauskommt.


In Deutschland seid Ihr ja länger schon kein unbeschriebenes Blatt mehr. Was waren für Euch die bedeutendsten Erfolge in eurer Karriere und gibt einen bereits veröffentlichten Lieblingsbeat von Euch?

Es gab bis jetzt viele Etappen wo erfolgreich waren. Das Ziel ist, glaub ich, den „bedeutendsten Erfolg“ nie festzulegen, sondern zu versuchen immer weiter zu machen. Größere Ziele zu setzen. Natürlich waren die bisherigen Ami-Placings ein guter Schritt sich dort zu etablieren. Aber am „bedeutendsten Erfolg“ arbeiten wir noch .

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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