„Die Glücksschmiede“ – Eine Kiez-Komödie aus Hamburg

Was haben ein Hufschmied, ein Dönermann, ein Bankkaufmann und Julian Behrens gemeinsam? Eines ganz sicher, wahnsinnigen Ideenreichtum. Zumindest bei Behrens ist etwas großartiges daraus entstanden. Ob die drei Hauptdarsteller in seinem Film ähnlich erfolgreich sind, könnt ihr dann bald in „Die Glücksschmiede“ im Kino herausfinden. Julian Behrens jedenfalls hat es geschafft, ohne Schauspieler und ohne nennenswertes Budget einen professionellen Film zu drehen. Investiert hat er dafür drei Jahre seines Lebens, einen Bausparvertrag und jede Menge Leidenschaft.

 

Dabei herausgekommen ist ein Film über Hamburg Altona, den Kiez und den Kampf, eben von den drei Schicksalen, die nach dem Verlust ihrer beruflichen Existenz versuchen dem sozialen Sumpf zu entfliehen. Gar nicht so einfach, wenn man sich gerne selber im Weg steht und sich abgesehen davon noch mit Intrigen, Ketamin und jeder Menge Chaos auseinandersetzen muss. 

Untermalt wird diese Achterbahnfahrt über den Kiez übrigens durch einen Soundtrack von Sebastian Schürmann, der schon für Fatih Akins „Soul Kitchen“ den Sound zauberte. Außerdem fehlen darf bei so einem Kiez-Film natürlich nicht ein musikalischer Gastbeitrag der 187 Strassenbande. Man kann sagen, dass der Autor, Reggiseur und Produzent des Films, Julian Behrens aus der Not eine Tugend gemacht hat, denn was den Film so authentisch macht, ist im besonderen der Cast, der eben nicht aus irgendwelchen professionellen Darstellern besteht. Bekannte Figuren unter anderem aus der Hip-Hop Szene Hamburgs und dem Milieu geben dem Film die richtige Tiefe.
Wenn ihr also wissen wollt, ob die drei Charaktere, Kudde, Onur und Jamal es in seinem Film ähnlich gut schaffen, aus dem Nichts was auf die Beine zu stellen, müsst ihr ab August ins Kino.

 

 

Alle weiteren Infos zu „Die Glücksschmiede“ findest du hier.

 

 

 

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