Die besten Kifferfilme – ein Genre für sich

Kifferfilme oder auch Stoner-Filme gab es vor allem in den letzten 30 Jahren gefühlt hunderte. An einige erinnert man sich dabei mehr, an manche weniger. Dann gibt es aber auch die Streifen, die sogar wirklich herausstechen aus der grünen Masse. Deshalb haben wir zumindest versucht, unsere Top 8 der Stoner-Filme auf die Beine zu stellen. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Liste unserer All-Time-Favourites.

Was ist überhaupt ein Kifferfilm?

In erster Linie ist es ein Film, in dem Gras eine Hauptrolle spielt. Häufig handelt es sich dabei um Komödien. Vor allem geht es um den Konsum, der meistens mit einer ordentlichen Prise Humor dargestellt wird.Dabei geht es häufig um das Beschaffen oder das Verkaufen von Marihuana und den damit einhergehenden Konflikt. Der Konsum selbst, mit Hilfe von Bongs, wie man sie beispielsweise hier findet, oder auch Joints sowie auf andere Arten, wird komplett unzensiert dargestellt. Mittlerweile findet man in vielen Filmen, die auch nicht als Kifferfilme angesehen werden, Zubehör, um Gras zu rauchen.

Die ersten Kifferfilme entstanden bereits in den 70er Jahren. Seit den 90er Jahren kann man sie regelmäßig im Kino oder im Fernsehen erleben. In der Vergangenheit wurden allerdings nicht nur Filme über Weed gedreht, sondern auch eine Vielzahl Songs darüber geschrieben.

Cheech & Chong

Cheech Marin und Tommy Chong sind wohl die ersten Potheads, die wegen ihres Konsums berühmt geworden sind. Beide waren Stars in einer Reihe von Stoner-Filmen in den 70er und 80er Jahren. Man kann also schon sagen, dass sie die Pioniere des Kifferfilms sind. Insgesamt haben sie es auf über 10 Filme geschafft.

Mit „Viel Rauch um Nichts“ feierten sie 1978 ihren ersten großen Erfolg, der mittlerweile zu DEN Kultfilmen in der Kifferszene gehört. Cheech und Chong schmuggeln dabei unwissentlich einen Van, der komplett aus Marihuana besteht, von Mexiko nach Los Angeles. Dabei ist ihnen die Polizei ständig auf den Fersen.

Ananas Express

Aktuell sind sie wohl die bekanntesten bekennenden Kiffer im Showbusiness: James Franco und Seth Rogen. Die beiden spielen die Hauptrollen in Ananas Express. Wenn man den Film kennt, findet man den Namen auch nicht mehr so ungewöhnlich, weil man dann weiß, dass es sich dabei um eine Grassorte handelt.

Ein Gerichtszusteller, der von Seth Rogen gespielt wird, und sein Dealer, James Franco, müssen vor ein paar Profikillern und der Polizei flüchten, nachdem sie einen Mord an einem Drogenboss beobachtet haben. Absurd, lustig und actionreich. Besser kann man Ananas Express wohl nicht beschreiben.

Half Baked

Drei Kiffer, die ihren Kumpel aus dem Knast rausholen wollen. Der wurde eingebuchtet, weil er zu viele Snacks an ein Polizeipferd verfüttert hat, was letztlich daran gestorben ist. Jetzt versuchen seine Freunde Gras zu verkaufen, um das Geld für seine Kaution zusammenzubekommen. Das ist ganz grob die Story von Half Baked mit dem amerikanischen Comedian Dave Chappelle in der Hauptrolle.

Viel Handlung ist also nicht notwendig, um einen waschechten Kifferfilm auf die Beine zu stellen. Trotzdem funktioniert er ziemlich gut und ist nicht umsonst ebenfalls Kult geworden.

How high

Was wäre wenn Gras einen nicht nur high, sondern auch noch unglaublich klug macht? Dieser Frage wird in der Komödie „How High“ nachgegangen. Die beiden Potheads Silas und Jamal bauen eine ganz besondere Cannabis-Pflanze an, die sie so klug macht, dass sogar Harvard auf sie aufmerksam wird. Leider hält ihr Grasvorrat nicht ewig und irgendwann schlägt dann das Leben zu und die Party ist vorbei.

Obwohl der Film bei Kiffern nach wie vor ziemlich beliebt ist, kam er damals bei den Kritikern eher weniger gut an.

Harold &Kumar

Eine weitere Buddy-Comedy: Harold und Kumar sind zwei Freunde, die eigentlich vorhatten, mehr aus ihren Leben zu machen. Eines Abends sitzen die beiden bekifft vor dem Fernseher und beschließen, nach einem Werbespot zu dem Burgerladen „White Castle“ zu gehen und den besten Burger der Welt zu essen. Doch der Weg dorthin scheint schwieriger zu werden, als sie sich vorgestellt haben. Unterwegs erleben sie so einige absurde Abenteuer, und bringen unter anderem Neil Patrick Harris, bekannt als Barney aus „How I met your Mother“, gegen sich auf.

Jay & Silent Bob schlagen zurück

Mit Jay und Silent Bob hat Autor, Regisseur und Schauspieler Kevin Smith wirklich zwei ikonische Figuren erschaffen, die bereits 1994 im Film Clerks eingeführt wurden. Beide Filme gehören zur sogenannten New Jersey Filmreihe, zu denen unter anderem auch die Fantasy‑Komödie Dogma gehört.

In „Jay und Silent Bob schlagen zurück“ aus dem Jahr 2001 machen sich die beiden Kiffer auf nach Hollywood. Sie haben nämlich erfahren, dass ein Film über zwei Comicfiguren gedreht werden soll, die auf ihnen basieren. Das wollen die beiden verhindern. Natürlich geht auf dem Weg dorthin so einiges schief.

Lammbock

Auch Deutschland kann Stoner-Filme: Lammbock (2001) und sein Nachfolger Lommbock (2017) sind wohl die berühmtesten Vertreter. In Lammbock geht es um zwei Pizzalieferanten, die gleichzeitig ein florierendes Grasbusiness betreiben. Allerdings ist die Weed-Ernte in Gefahr und auch die Polizei ist den beiden auf den Fersen.

Es lässt sich wohl nicht bestreiten, dass sich die Macher hier so einiges von den amerikanischen Stoner-Filmen abgeschaut haben.

Titelbild von Pexels auf Pixabay

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