Days before Astroworld – Die 10 besten Travis Scott Songs

Happy Releaseday, Travis. Nach Monaten der Hinweise und falschen Hoffnungen ist es heute endlich soweit: Wir können nach „Astroworld“. Das dritte Studioalbum von Travis Scott, welches nach einem mittlerweile geschlossenen Freizeitpark in seiner Heimat Texas benannt ist,  wurde am Montag mit einem kleinen Trailer angekündigt und der social media Aufschrei war riesig.

Zu diesem Anlass haben wir euch hier die 10 besten bisherigen Travis Scott Tracks zusammengestellt. Los geht die wilde Fahrt!

 

10. Sloppy Toppy (feat. Migos und Pewee Longway)

Die erste von vielen erfolgreichen Kollaborationen zwischen Travis und den Migos. Schon vor ihrem großen Durchbruch zeigen die drei ihr Flow und Ad-Lib Talent und Travis spielt die Plugins wie extra für ihn gebaute Instrumente. Das ganze auf einem Monster von Beat, gestellt von FKi. Erschienen ist das ganze 2014 auf Travis zweitem Mixtape „Days before Rodeo“.

 

9. Basement Freestyle

Ebenfalls von „Days before Rodeo“ und diesmal Travis allein. Produziert allerdings vom langjährigen Freund und Kollaborateur Metro Boomin. Eher dunklere Atmosphäre und eine Hook in guter alter Travis Scott Manier: Effekte überlagert und Ignorant.

 

8. Upper Echelon (feat. 2Chainz und T.I.)

Mein persönlicher erster Kontakt mit Travis Scotts Musik war gleichzeitig sein erster kleiner Durchbruch. Bis heute spiegelt kein Video die Atmosphäre und das Wesen von La Flame so wieder wie dieses. Erschienen auf seinem 2013er Debutmixtape „Owl Pharao“ manifestiert dieser Track den zu der Zeit noch als Travi$ Scott agierenden Künstler erstmals in der Hip-Hop Welt der USA. Erste Videos von Liveshows erscheinen, die schon erahnen lassen, in welche Sphären des Rages sich die späteren Auftritte erheben sollen. Unterstützt wird Travis auf diesem Track von den Atlanta Urgesteinen 2Chainz und T.I., über das Label des letzteren, Grand Hustle Records, erscheinen diese und einige weitere Veröffentlichungen Scotts. Und wenn dieser 6-Minüter euch nicht in den Travis Bann zieht, dann weiß ich auch nicht weiter.

 

7. Drive (feat. James Fauntleroy)

Eine Hymne für die nächtlichen Autofahrten. Auch wenn alle Travis Scott Songs eine bestimmte Atmosphäre verbreiten, so trägt dieser hier wohl am meisten mit sich. Der Aufbau, das flippen durch verschiedene Kasetten um den perfekten Song für die Autofahrt zu finden, Samples des Undeground Houston Raps der 2000’er mit denen Travis aufwächst, nur um schließlich das Auto zu starten und eine eigene Hymne für die Fahrten auf den leeren Straßen der Nacht zu kreieren. Der erste Song der Liste, der komplett von Travis Scott selbst produziert ist. Fahrt vorsichtig.

 

6. Goosebumps (feat. Kendrick Lamar)

Hierzu braucht nicht viel gesagt werden. Neben „Antidote“ wahrscheinlich sein größter Hit. Weltrekord für die meisten Wiederholungen eines Songs bei einem Konzert. Rage bis zur Anzeige gegen Travis für „Anstiftung eines Aufstandes“. Und doch sagt Travis selbst, er habe ihn zu einer der dunkelsten Zeiten seines Lebens geschrieben. Eine Metapher für die Ambivalenz und allgegenwärtige, bedrückende Atmosphäre die ihn umgibt. Kendrick Lamar, den Travis im Zusammenhang mit diesem Track als „best Rapper in the Game“ bezeichnet, nimmt uns ebenfalls mit in sein Liebesleben und passt sich mit bis dato undagewesenen Stimmexperimenten der allgemeinen Atmosphäre an. Mit anderen Worten: Er killt. Goosebumps ist übrigens Co-produziert vom deutschen Produzentenduo CuBeatz. Außerdem ist er 2017 mit der Platinschallplatte ausgezeichnet worden.

 

5. Uptown (feat. A$AP Ferg)

Wieder ein Video. Wieder geht es um Ästhetik und wieder macht es nicht wirklich Sinn. Aber das genau ist der Zweck. Diesmal hat Travis  selbst beim Video Regie geführt. Es geht um Gewalt, es geht um Gangs, und vor allem geht es um Monster. Mit viel Druck und einer zweiten Vocalspur, die auf Monsterklang heruntergepitcht ist, liefert Travis einen Verse, voll über die monsterartigen und erschreckenden Vorgänge in seinem Kopf. A$AP Ferg tut das übrige und berichtet aus seiner Gedankenwelt. Dieses absolute Brett von Beat wurde 2013 von der damals 16 Jährigen Kanadierin Wondagurl produziert, die hier ein Bollywood Sample gechoppt und mit so vielen Effekten beladen hat, dass daraus dieser unheimliche Song entsteht. Mein persönliches Lieblingsvideo.

 

4. Pick up the Phone (feat. Quavo & Young Thug)

 
 
Auch zu diesem Song gibt es ein offizielles Musikvideo, doch hier möchte ich euch diese fast schon ikonische Perfomance nicht vorenthalten. Auf dem 2016 erschienen Album „Birds in the Trap sing McKnight“ treffen sich Langzeitkollaborateure Travis Scott, Young Thug und Quavo wieder und liefern einen Hit ab. Neben einer Hook, die wohl jeder von uns schon als Ohrwurm hatte, macht jeder von den dreien was er am besten kann. Flowen, Autotunen und vor Style tropfen. Ganz nebenbei liefert Migos Member Quavo mit seiner Zeile über den Soulsänger Brian McKnight  auch den späteren Titel für das Album. Zur Perfomance muss nicht viel gesagt werden, Young Thug in einer Telefonzelle und Quavo, der den Raum mit sechs Frauen betritt sprechen für sich. Bei 3:45 Minuten geht es los.
 

3. Mamacita (feat. Rich Homie Quan & Young Thug)

Von all den Gitarrensamples, die Travis in seinen und von ihm produzierten Songs verbaut hat, ist die erste lang gezogene Note von Bobby “Blue” Blands “(If Loving You Is Wrong) I Don’t Want to Be Right” wohl das, mit dem größten Wiedererkennungswert. Laut Travis selbst ist der Beat in einer Nacht entstanden und war eigentlich für P.Diddy gedacht (What?!). Unser Glück, dass Travis den von ihm, Metro Boomin, und DJ Dahi (Produzent von Kendricks „Money Trees“) produzierten Beat doch behalten hat. Mit Rich Homie Quan in der Hook, einem Young Thug in Hochform und einem Video, das mal wieder vor bedrückender Dunkelheit und Referenzen platzt, wird daraus ein Song für jede Lebenslage. SPOILER: Das Video bietet auch schon einen kleinen Hinweis auf unsere Nummer Eins.

 

2. M.I.A.

Die Bassline ein Sample aus Kendrick Lamars  „The Art of Peer Pressure“, ein unglaubliches Piano eingespielt von Lex Lugner, das gleichzeitig Simpel ist, aber trotzdem so viel Tempo und ein klein wenig Grusel mitbringt, und Travis der mit fast schon ikonischen „Monsterbackings“ einen Verse abliefert. Eine Hook, die plötzlich das gesamte Tempo rausnimmt und irgendwie gespenstisch wirkt, nur damit der zweite Verse plötzlich alles wieder bricht. Mein Tipp: Beim nächtlichen Autofahren bekommt der Song eine ganz neue Ebene.

1. Days Before Rodeo: The Prayer

Das Intro für sein zweites Mixtape „Days before Rodeo“ belegt den ersten Platz. Warum? Der Beat, mehr ein Kunstwerk von der damals 17-Jährigen Wondagurl, ein Travis, der über seine Ängste und Träume berichtet und ein Outro das seines Gleichen sucht. Alles stimmt. Wie bei allen Songs in diesem Artikel geht es um Atmosphäre, um Vibe und um eine Klangwelt. Fühlt ihr es?

 

Und jetzt, ohne viel mehr Worte zu verlieren: Welcome to „Astroworld“, be safe!

 

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Schon vor seiner Zeit bei BACKSPIN hat er immer von Hip-Hop geträumt . Jetzt darf er sich auch endlich tagsüber damit beschäftigen.

1 Comment

  1. Fabolous99

    8. August 2018 at 16:42

    Die Liste ist whack. Wo ist 90210 ? Pornography ? Rodeo fehlt einfach komplett.

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