Zehn Deutschrap-Geheimtipps von Jan Wehn und Davide Bortot

Wenn sich ein Gründer von „All Good“ und ein ehemaliger Chefredakteur der „Juice“ zusammenschließen, um ein Buch zu schreiben, kann es ja nur um Rap gehen. Genau das haben Jan Wehn und Davide Bortot getan. Ihr Buch „Könnt ihr uns hören?“ ist eine Oral-History des deutschen Rap und erscheint am 22. Februar 2019 im Ullstein Verlag. Von Toni-L über Bonez MC bis Kurt Prödel standen ihnen über 100 Leute Rede und Antwort. Da die beiden spätestens jetzt jede noch so versteckte B-Seite der deutschen Raplandschaft kennen, haben wir sie nach zehn Geheimtipps gefragt, die sie für unterschätzt  halten.

Feinkost Paranoia – „Der Schwaller“, 1998 (Davide Bortot)

D: Feinkost Paranoia, der Geheimtipp-Klassiker, vor allem für Münchner. Weil: Die haben voll früh „Muschi“ gesagt, sind aber nicht reich geworden (lacht). Dieser Aspekt hat mich nie so interessiert. Ich finde viel interessanter und wichtiger, dass Feinkost Paranoia sich sehr früh rausgenommen haben, künstlerisch zu sein. „Der Schwaller“ ist ein gutes Beispiel. Aus der heutigen Perspektive erinnert es mich ein bisschen an „Sonnenbank Flavour“ oder daran, wie Gringo rappt.

J: Du meinst Sachen wie “Marlboro-Big-Box / Salto und Kickbox”, ja?

Fischmob Allstars – „Susanne zur Freiheit“, 1998 (Jan Wehn)

J: In dem Song ist für mich alles drin. Angefangen bei einem extrem jungen Post-”Disco ‘95” und Prä-”Sport-”-EP-Dendemann. Er hat ja nur dieses Intro mit der Latexallergie, das fast mehr hängengeblieben ist als der eigentliche Vierzeiler, aber das hallt bis heute nach. Moses Pelham hat mir für das Buch erzählt, dass er damit sogar das 3P-Lager begeistert hat. Dann sind aber auch die Stieber Twins dabei, die diesen Hardcore-Hip-Hop aus Heidelberg repräsentiert und lange vor Farid Bang schon Thaibox-Shorts gesportet haben – geile Ergänzung zu deren flächendeckendem Illmatic-Endorsement der damaligen Zeit. (lacht) Und die beiden treffen dann auf zwei Viertel der eher in der kommerziellen Ecke verorteten Fantastischen Vier: Smudo und Hausmarke – und außerdem noch DJ Thomilla am gefilterten Disco-Sample-Beat. Das war wirklich ein vorurteilsfreies Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher Ideen von Hip-Hop Mitte/Ende der 90er-Jahre. Darum ist dieser Song lange vor der Etablierung von ellenlangen Posse-Tracks und Mammut-Remixen ein wichtiges Stück deutsche Rapgeschichte.

Jan Delay – „Die Party ist zu Ende“, 2001 / Denyo – „Mini Intro“, 2001 (Davide Bortot)

D: Wenn ich ein Deutschrap-Mixtape machen müsste, wäre dieser Denyo-Song das Intro und dieser Jan-Delay-Song wäre das Outro. Das waren nie große Hits. Aber ich finde beide Songs sehr besonders.

Bei „Die Party ist zu Ende“ habe ich ganz lange nicht verstanden – und, ehrlich gesagt, auch nicht drauf geachtet –, was er da eigentlich singt, aber es hat mir trotzdem mega die Feels gegeben. Mumble-Reggae, quasi! Ich bin immer davon ausgegangen, dass es da um das Ende der großen Deutschrap-Party der Neunziger geht. Dabei hat das Lied gar keine Bedeutungsschwere, Jan beschreibt einfach nur, wie er nach einer Party betrunken nach Hause geht. Das macht den Song so speziell: Dass er mit der Beschreibung einer ziemlich banalen Situation ein viel größeres Gefühl vermittelt und gleichzeitig total viel über diesen Character und die Person Jan Delay aussagt. Jan geht ja immer noch ganz gerne auf ein Getränk (lacht).

Gleiches gilt für den Denyo-Song. Das ist auch keine Bestandsaufnahne oder sowas Belastendes und auch nicht der plakativ deepe Moment. Aber fängt eine Katerstimmung ein, die viele Bands dieser Generation zu der Zeit verspürt haben, und man bekommt, finde ich, einen sehr guten, sehr ungefilterten Eindruck davon, wie Dennis als Künstler und Mensch tickt.

J: Ich finde, es muss noch mal erwähnt werden, dass Jan Delay eigentlich nur wegen Young Deenay so heißt.

Roey Marquis II feat. Profan 78 – „Spiritual Combat“, 2000 (Jan Wehn)

J: Roey Marquis II. ist in meinen Augen einer der besten Produzenten, die es bis dato in Deutschland gegeben hat. Seine Sachen besitzen so eine ganz besondere Eigenständigkeit und einen wahnsinnig krassen Sound. Ich höre mir das auch nach fast 20 Jahren noch total gerne an, weil sich da in all seiner Dunkelheit und Depression so eine Art „Frankfurter Sound“ wiederfindet, der, wenn man so will, in den letzten Jahren von Leuten wie Haftbefehl fortgeführt wurde. Außerdem ist Profan78 drauf, ein Rapper aus Dortmund, der auch im Buch immer mal wieder vorkommt – und zwar dann, wenn es darum geht, welche Rapper eigentlich nie für das gewürdigt wurden, was sie geleistet haben. Rapper wie Casper oder der ehemalige Chefredakteur der Juice, Stephan Szillus, sind bis heute große Fans von ihm. Profan78 und Roey Marquis II. haben mal an einem gemeinsamen Album namens “Rote Erde” gearbeitet, das ist aber nie erschienen. Somit gibt es vielleicht zehn Songs von ihm.

D: Für mich ist das das Allerwackste, was es gibt (lacht). Ich sehe natürlich das Kunstvolle daran, aber da ist wirklich alles drin, was mich persönlich irre macht – als hätte man eine Parodie auf den Rap gemacht, den ich schlimm finde. Deswegen habe ich auch immer so viel Spaß, wenn ich was mit Jan mache. Weil wir einen sehr unterschiedlichen Geschmack, aber trotzdem eine ähnliche Sicht auf die Dinge haben.

J: Als Kind des Ruhrpotts ist Profan78 für mich neben RAG und Too Strong eben jemand, der dieses Lebensgefühl, was man hier hat, einfach auf den Punkt gebracht hat.

Manges – „Regenzeit in der Wüste“ LP, 2003 (Davide Bortot)

Davide, du nennst als nächstes das Lieblingsalbum von Döll.

D: Ah, echt? Kann ich mir vorstellen. Die sind ja beide aus Darmstadt…  Da kommen viele gute Leute her: Mädness, Baggefudda, uvm. Ich finde, das Hessische ist der beste Dialekt zum Rappen. Es fließt und hat einfach Soul. Was mir an dem Album gefallen hat und tatsächlich auch heute noch gefällt, ist etwas, das ich später auch bei Marsimoto gefühlt habe. Das ist so eine Mischung aus sperriger, abgefuckter, irgendwie undergroundiger Bassmusik und Momenten, die total melodisch und eingängig sind, fast poppig. By the way, das Marsimoto-Album kam ja auch auf einem Label aus Darmstadt raus. Wahrscheinlich Zufall.

J-Luv feat. Kool Savas, Eko Fresh, Illmatic – „D.u.T. Ill-Optik Remix“, 2002 (Jan Wehn)

J: Ich hatte schon sehr früh eine Schwäche für R’n’B und Soul, auch wenn ich immer das Gefühl hatte, dass man das im deutschen Rap nicht gut finden darf. Deswegen war ich so froh, als das mit diesem Song bzw. dem ganzen Album von J-Luv in gewisser Weise legitimiert wurde. Das Video war damals Level über allen anderen, wie eigentlich schon immer bei 3P. Illmatic leitet den Song total gut ein und am Ende kommt eben Savas auf seinem absoluten Hochpunkt und bringt hier mit Lines wie dem Jay-Z-Bekenntnis „S zu dem izza, V zu dem izza“ schon so einen ersten Hauch von Jiggyness rein. Seine beiden Parts atmen trotzdem immer noch den Flair der Westberlin Maskulin-Zeit: „Kleb‘ Rhymes an den Beat wie Sticker“ – geiler geht’s doch eigentlich nicht! Das sind genau die Savas-Vergleiche, die ich mag. Auf dem Remix hat ja Eko in bester The-LOX-Manier auch noch einen Part und nutzt das, um dieses Ding mit den Rap-Referenzen auf ein neues Level zu bringen. Da geht’s dann einerseits um Bubba Sparx und Echt, aber direkt danach erwähnt er plötzlich auch Tone und Poke von Trackmasters. Typen, die ja eigentlich keine Sau interessieren – aber mir hat das ein gutes Gefühl gegeben, weil ich wusste, es gibt auch andere Leute, die sich so intensiv mit diesem ganzen Kosmos auseinandersetzen, dass sie solche Sachen in ihre Texte einbauen. Da hat es für mich angefangen, dass ich mich für Dinge unterhalb der Oberfläche interessiert habe.

D: Hier sind wir uns total einig: Dieses Optik-Crew-Ding war eines der geilsten Movements der deutschen Hip-Hop-Geschichte. Ich glaube, Savas und Eko hören das beide nicht so gerne, aber das war etwas ganz Besonderes. Ich habe letztens im Affekt getwittert, stehe aber dazu: Savas‘ Part auf „Hatertum“ ist der beste Deutschrap-Verse aller Zeiten.

J: Auf dem Song ist Eko aber auch wieder krass: “Ich bin Killa wie Hakan, iller als Satan / türkisch und prominent, ich chille mit TarkanKleines Fashion-Addendum noch: Ich habe mir damals bei meinem erste Berlin-Besuch die Finger-Sleeves gekauft, die Eko auch im “König von Deutschland”-Video getragen hat. Styles!

PhreQuincy feat. Josof, Juvel – „Wir sind im Haus“, 2007 (Davide Bortot)

J: Nicht für die Uni, sondern für die Clubs! Der Song steht für mich ganz klar in einer Tradition mit Christina” von Blaze.

D: Irgendwann wollten die Leute ja alle Musik “für den Club” machen. Das war einer der wenigen Fälle, in denen das tatsächlich hingehauen hat und unpeinlich und stylisch war. Ich war zu der Zeit manchmal in Hamburg in der China Lounge, da waren die auch. Der Song ist also auf jeden Fall „Real Rap“ (lacht). Dass PhreQuincy als Produzent hier selbst rappt, liegt vor allem an Swizz Beatz. Der hat damals damit angefangen und ihn inspiriert, schätze ich. Zudem ist er wohl der einzige Mensch, der die BACKSPIN je „Spin“ genannt hat – auch mega! (lacht).

Funfact: Wenn es heißt „Häng mit den Hamburg City Jungs“, sieht man im Video Bass Sultan Hengzt.

D: Ja, tatsächlich. Keine Ahnung, warum. (lacht).

Sentino – „Befrei mich von“, 2004 (Jan Wehn)

J: Mein Lieblings-Sentino ist auf jeden Fall der von „Fall und Aufstieg“, dem ersten Mixtape, das er mit DJ Desue gemacht hat. Inbesondere das Intro und das Outro. Es gibt nichts anderes, wo jemand so sehr „Rhymes wie Sticker auf den Beat geklebt“ hat, um es mal mit den Worten von Savas zu sagen (lacht). Aber „Befrei mich von“ zeigt einen Sentino, den man schnell vergisst, wenn man sich nicht schon am Anfang mit ihm auseinandergesetzt hat. Für viele gibt es nur diesen Dipset-Sentino und eben den, der mit Fler war und sich dann aus diesem ganzen Deutschrap-Ding zurückgezogen hat. Ich halte Sentino für den vielseitigsten und wandelbarsten Rapper, den es in Deutschland je gab. Das ist auch etwas, was viele Leute im Buch über ihn gesagt haben: Dass er in unterschiedlichen Lebenslagen immer ganz anders gerappt hat.

D: Ich saß mal mit ihm irgendwo beim Essen, und wir haben über Rap gelabert, wie man das halt so macht. Irgendwann fing er an, aus dem Stegreif wie andere Rapper zu rappen – einfach so, Freestyle, ohne sich das vorher groß überlegt zu haben… Das konnte er mit Curse, Samy Deluxe, Bushido uvm. Das ist absolutes Genie-Level. Ich glaube wirklich, dass der innerhalb von einem Tag jedem deutschen Rapper ein Album schreiben könnte, das nicht schlechter ist als das, was sie sonst so machen.

J: Da möchte ich auch kurz seinen 8 Mile“-Remix erwähnen. Sentino hat mal für DJ Reaf so ein Exclusive gemacht, bei er die kompletten Pattern von „Lose Yourself“ nicht übersetzt, sondern transferiert hat – geisteskrank! Die neue „El Malo“-EP finde ich über weite Strecken auch wieder sehr gut. Insbesondere „ZL Regime“. Wegen mir kann er gerne noch mehr in Richtung Ostblock-Melancholiker und Sadboy-Liedermacher gehen.

Juicy Gay feat. Haiyti – „Das hat nichts zu bedeuten“, 2016 (Davide Bortot)

D: Der Song ist ein unterschätzter Höhepunkt aus der Phase, die man damals „Cloud Rap“ genannt hat. Haiyti wehrt sich ja immer gegen diesen Begriff, auch zu Recht. Aber Fakt ist: Da gab es eine Energie, egal wie man die benennt. Dieses Video bringt diese Energie auf den Punkt. Alles ist so absurd und gleichzeitig so real – dieser ganze Afterhour-Wahnsinn, wie Haiyti ihn auf den Mund küsst, usw. Wie sie mit ihrem Part reinkommt, ist auch überkrass. Das hat so eine Energie, so ein Gefühl für den Beat und die Stimmung. Juicy ist sowieso ein King in meinen Augen.  Diese Zeit zwischen 2015/2016 hatte eine besondere Energie, auch davor schon mit Money Boys absurdistischer Hochphase. Ich war immer Fan von diesen Momenten, in denen sich etwas formt. Das ist meist, bevor die Leute ihre ‘großen Alben’ machen, aber sich durch bestimmte Songs und Kollabos langsam eine Szene formt, ohne dass die Leute selbst sich dessen bewusst sind oder es so nennen würden.

J: Ja, auch nicht nur das. Da wird auch ein ganz eigener Kosmos erschaffen, wie man sich kleidet, wie man spricht, wie man gewisse Dinge sieht usw. Man darf auch einfach nicht vergessen, hier speziell den Einfluss von Money Boy zu erwähnen. Diesem großen Publikum, in dem Haiyti dann ja zum größten Teil wahrgenommen wurde, ist sie erst ein Begriff, seit Money Boy sie für seine Homepage interviewt hat. Das war noch lange bevor diese ganze „Cloud Rap“-Sache so richtig groß geworden ist.

…und zwei Jahre nach diesem Song gewinnt Haiyti den Kritikerpreis beim Echo und ist ein kleiner Feuilleton-Liebling. Hättet ihr das damals voraussehen können?

D: Äh… ja! (lacht). Es ist natürlich verrückt, wie diese Aufmerksamkeitswellen in den Medien funktionieren, aber ihr Talent ist einfach riesig. Dass sie das Potenzial hat, solche Musik zu machen, war immer klar. Auch wenn sie gerade in der von Streaming dominierten Rapwelt keine allzu große Rolle spielt: Sie ist durch und durch Künstlerin und wird auch in zwanzig Jahren noch Sachen machen, davon bin ich überzeugt.

Vielleicht ist es auch ihr Schicksal, der Kritiker- und Künstler-Liebling zu sein. Viele Künstler feiern sie, die Medien auch, aber in der breiten Masse kommt sie bisher nicht wirklich an.

D: Wenn man auf die Geschichte zurückblickt, sieht man, dass es diese Phänomene immer wieder gab – und dass sich das alles ändern kann, wenn man nur lange genug dabei bleibt. Die Orsons, Casper und Marteria erzählen in unserem Buch ja auch diese Geschichte, wie sie große Stories in der Juice hatten und bei ihrer gemeinsamen Tour dann trotzdem manchmal nur zehn Leute im Publikum waren. Das kann man sich ja heute gar nicht mehr vorstellen. Mit Raf und Bonez oder besonders Trettmann gibt es da noch viel mehr Beispiele. Dass Leute, die eigentlich am Rande der Gesellschaft oder auch am Rande der Popmusik stehen, gewinnen können, indem sie ihren eigenen Film verfolgen, ist für mich die Zauberkraft von Rap.

SD – „21 Gramm“ LP, 2008 (Jan Wehn)

J: Meine Liebe für SD wurde nochmal so richtig entflammt, als ich LGoony zu seinem ersten Tape interviewt habe. Da hat er mir nämlich erzählt, dass er riesengroßer SD-Fan ist und hat mich quasi wieder daran erinnert, dass ich das auch immer war. Das hat mich dann wieder total in einen Bann gezogen. Ich bin eigentlich überhaupt kein Freund von technischen Rappern, denen man das anhört, dass sie darauf unglaublich viel Wert legen. Aber bei SD hatte das von Beginn an so ein Selbstverständnis. Es war einfach klar, dass er ein guter Rapper ist und auch auf eine positive Art und Weise ein bisschen irre. „21 Gramm“ ist ja bei German Dream erschienen, dem Label von Eko, das ja eigentlich für eine ganz andere Art der Musik bekannt war. Nämlich dafür, Straßenrap auf ein neues technisches Niveau zu heben, auch mit einer gewissen Form von Humor. Dieses Album steht für mich aber über alldem. Dass er einfach auf der einen Seite so total gut war, auf der anderen Seite total viele Brüche in sich trägt, hat mich einfach immer begeistert. Neben den Songs, die einfach Spaß machen, weil sie so geil gerappt sind, gibt es eben auch Songs wie „Wenn er geht“, die zeigen, wie gebrochen dieser Typ war. Und dass er das eben genauso gut in Zeilen verpacken kann. Meiner Meinung nach ist es immer noch eines der besten Deutschrap-Alben. Auch im Buch gibt es super viele Leute, die davon sprechen, was er für ein guter Rapper war und wie schade es ist, dass er nicht dabeigeblieben ist.

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