Die ganze Welt redet über den Super Bowl: Das musst du wissen.

Gestern Nacht war es mal wieder soweit. Die American Football Saison in den USA fand mit dem Super Bowl seinen Höhepunkt. Das Final- Spiel verspricht nicht nur ein sportliches Spektakel, auch abseits von dem Platz ist immer ordentlich was los. Die Halbzeit- Show ist schon fast so wichtig wie das Spiel, regelmäßig werden neue Superlativen geschaffen. Kate Perry reitet auf einem Tiger, Janet Jackson entblößt ihre Brust, Beyoncé reckt die rechte Faust in die Luft und vieles mehr. 30 Sekunden Werbung während des Spiels kosten ungefähr fünf Millionen Dollar, alleine in den USA schauen im Durchschnitt 111 Millionen Menschen zu, weltweit sollen es gar 800 Millionen sein. Kurz gesagt: Es ist ein Abend der Superlativen.

Aus sportlicher Sicht:

Das Spiel war eines Super Bowl‘s würdig und übertraf die Erwartungen. Niemals zuvor wurden in einem Finale so viel Yards erzielt, niemals zuvor gab es so viele Punkte und selten trafen in dem Spiel so ausgeglichenen Mannschaften aufeinander. Sogar die Saison Statistiken waren fast identisch. Beide Teams konnten eine 13-3 Bilanz vorweisen und beide hatten ähnliche Punkte erzielt beziehungsweise kassiert. Die Patriots hatten aber sicherlich einen Vorteil, ihre Erfahrung und Tom Brady, den erfolgreichsten Quarterback in der NFL. Auf der anderen Seite stand mit Nick Foles der Back-up Quarterback der Eagles, der Carson Wentz nach einer Verletzung ersetzte. Allerdings wusste Foles sich in den Playoffs zu beweisen, er spielte fehlerfrei, das heißt er warf keine Interception und jede Menge Yards. Diese Serie setzte der Quarterback der Eagles beeindruckend in dem Final- Spiel fort und so wurde es ein spannender Schlagabtausch. Nick Foles holte absolut zurecht die MVP Trophy, als wertvollster Spieler im Finale. Wow, und so waren es die Philadelphia Eagles die sich dieses mal durchsetzten und mit 41:33 ein legendäres Spiel für sich entscheiden konnten. Die entscheidende Szene im Spiel war allerdings ein Fumble, ein durch die Eagles Defense erzwungener Ballverlust der Patriots. Hier könnt ihr euch alle Highlights des Spiels anschauen.

Mythos: Halftime Show

Jetzt aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Vor dem Spiel hatte Sängerin Pink die Ehre, trotz einer Erkältung, die amerikanische Nationalhymne zum besten zu geben. Natürlich mit ordentlich Pathos, als nach dem letzten Ton drei Jets der US- Luftwaffe über das Stadion sausten. Justin Timberlake trat in der Halbzeit auf und spielte ein Madley seiner erfolgreichsten Songs. Dazu wurde jede Menge getanzt. Ein Highlight der Show war, als Prince, in riesig, auf ein weißes Tuch gestrahlt wurde und gemeinsam mit Justin einen Song performte. Am Ende des Songs verließ die Kamera das Stadion und die Umgebung wurde in pinkes Licht gefärbt.

 

Welcher Rapper würde die Halftime Show rocken?

Die meisten Zuschauer waren von der Show allerdings weniger begeistert und so zeigen sich die meisten eher enttäuscht über den Auftritt. „Zu viel getanzt, zu wenig gesungen“ oder „der Sound war scheiße“. So oder ähnlich hört es sich in den sozialen Netzwerken an. In den USA wurde bereits ein Rapper als nächster Kanidat für Halftime Show gefordert.  Doch wer würde sich dafür eignen, was meint ihr? P.Diddy jedenfalls zeigte sich schon einmal am Spielfeldrand und machte Selfies. Aber hat er heute noch die Power dafür? Auf Fotos zeigte sich der Rapper mit Kollegen wie DJ Khaled und French Montana. Wären das zwei Kandidaten? Khaled hat schließlich den „Key“, zutrauen würde er sich das also sicher. Die NFL Bosse auch? French Montana hat grundsätzlich genug Hits, die man theoretisch jugendfrei und leicht präsentieren könnte. Im Gegensatz zu Kendrick Lamar, der zwar bei zahlreichen Preisverleihungen bewiesen hat, dass er auch die große Show kann, aber schwer vorstellbar, dass sich die NFL einen derart politischen und kritischen Künstler auf die Bühne holt. Die Philadelphia Eagles spielten im Locker Room Meek Mill, der ein Sohn der Stadt Philadelphia ist und damit natürlich bei den Eagles beliebt ist. Wer beim nächsten Super-Bowl das Privileg hat die Show vor 800 Millionen Zuschauern weltweit zu spielen, werden wir erst nächstes Jahr erfahren. Einem Rapper die Ehre zu geben, wäre sicher nicht das dümmste was man tun kann. Gemeßen daran, wie groß das einstige Nischen Genre heute geworden ist und gemeßen daran, was die meisten NFL Spieler hören, wäre es nur logisch. Allerdings würde es wohl nicht „schweres“ werden, das politischste was der Super Bowl erlebt hat, wird wohl für lange Zeit der Auftritt von Beyoncé bleiben. Den Geschmack aller wird man sicher nie treffen und mal ganz ehrlich, die überzogenen Erwartungen an die Halbzeit Show kann eh niemand gerecht werden. Also einfach mal hinsetzen und genießen! 

What’s Super Bowl Weekend without @ciroc #BlueDotNights ?

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Orginaler Pottboi! Ich liebe das 45er Areal, doch hass‘ mich nicht. Ich komm‘ vorerst nicht zurück zu dir.

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