Chakuza: „Mit anderer Musik hätte ich viel mehr verkauft“

Mit „Blackout 2“ erschien vergangene Woche das zweite gemeinsame Album von Chakuza und Bizzy Montana. Die Mission der beiden scheint eindeutig: Provokation.

Die Projekte, die Chakuza zuvor im Alleingang während der letzten Jahr veröffentlichte, schlugen allerdings eine ganz andere Richtung ein. Aufgrund dessen wurden nach den ersten Videoauskopplungen aus „Blackout 2“ die ersten Stimmen von Fans laut, die dem Österreicher einen musikalischen Stilwechsel aus kommerziellen Gründen vorwarfen.

Chakuza dazu:

Ich mache absolut nichts aus verkaufstechnischen Gründen, sonst hätte ich meine letzten Projekte doch auch nicht auf diese Weise gemacht, wie ich sie eben gemacht habe. Mit anderer Musik hätte ich vermutlich doch viel mehr verkauft. Ich habe das getan, weil ich es tun wollte und bin nicht hier, um irgendjemandem eine Dienstleistung anzubieten. Weißt du, was mir richtig hart auf den Sack geht? Dass jeder Vollidiot, der ein bisschen Musik hört, denkt, er hätte voll Ahnung vom Business. Nur weil Leute in irgendeinem Forum chatten, denken sie plötzlich, sie sind selbst Labelmanager.

Im Interview mit Chakuza und Bizzy Montana sprachen wir außerdem über die Auseinandersetzung mit Bass Sultan Hengzt, den Aufnahmeprozess von „Blackout 2“ und warum Chakuza jeden Wettkampf bezüglich Asozialität gewinnt.

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Ist mittlerweile seit 3 Jahren bei BACKSPIN und hat die Leitung der Online-Redaktion inne. All ihre Fans sind maskuline Jungs, jaja.

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