Autorencharts 2018: Daniel

Cover-Bild: Juice WRLD – „Lucide Dreams“

2018 hat Rap für mich eine noch größere Rolle gespielt, als in den letzten Jahren. Das habe ich vor allem den letzten Monaten bei BACKSPIN zu verdanken. Dadurch, dass man sich dann doch fast täglich acht Stunden direkt mit Rap auseinander setzt, ist es mir, wahrscheinlich genau wie allen anderen, schwer gefallen, die zehn besten Rap-Ereignisse, Songs, Alben oder Künstler auszuwählen. 2018 hat sich Deutschrap so weiter entwickelt, wie es sich die letzten 2 Jahre angedeutet hat: Fokus auf Singles und (Shishabar-)Playlists als neue Charts. Neben der ganzen State of the Art-Trapmusik mit französischem Vorbild und wenig Inhalt gab es dann doch auch extrem viel gute und künstlerische Musik, ganz Besonders wenn man etwas genauer hinschaut. Wegen dem Ganzen bin ich extrem gespannt auf 2019 – hier aber erstmal meine zehn persönlichen Highlights aus dem letzten Jahr:

 

10. Lil Peep – „Come Over When You’re Sober, Pt. 2“ (Album)

Pre-Listening eine Woche vor Release von „COWYSP2“ im Moondoo. Der Club, in dem Lil Peep das letzte Mal in Deutschland aufgetreten ist. Unfassbare Atmosphäre beim ersten Mal Hören.

 

9. Credbil – „Nie wieder Bahnhof“ (Album)

Ein Rap-Hörspiel, bzw. ein durchdachtes Konzeptalbum, das eine zusammenhängende Geschichte erzählt. Aufgeteilt durch einzelne Songs von Credibil – extrem innovativ, packend und künstlerisch.

 

8. 6lack – „East Atlanta Love Letter“ (Album)

Atmosphäre auf 14 Tracks: Inhaltlich Melancholie, Selbstreflexion und unglückliche Zeilen. Musikalischer Rap mit viel Gesang, Flowvariationen und passenden Featuregäste auf minimalistischen Beats.

 

7. Childish Gambino – „This is America“ (Video)

Das beste Video des Jahres: Performance mit Überraschungsmomenten im Vordergrund und durchdachte Details mit Gesellschaftskritik im Hintergrund. Beides mit extrem viel Interpretationsspielraum.

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