Autorencharts 2017: Marvin

6.
Fler
(Künstler)

Wohl kaum ein (deutscher) Rapper hat mich dieses Jahr kontinuierlich so überrascht wie Fler. Bereits im Halbjahres-Rückblick habe ich seine musikalische und charakterliche Entwicklung in höchsten Tönen gelobt. Je weiter das Jahr vorangeschritten ist, umso höher wurden diese Töne bei mir. Das komplette und hoffentlich finale Ende des Beefs mit Farid, welcher nun auf Flers nächstem Album einen Platz hat, seine Visionen zur Musik und der deutschen Raplandschaft. Seit dem epischen Interview wirkt Fler immer reflektierter, reifer und irgendwie auch hungriger. Wo diese Reise noch hinführt, werde ich mir mit viel Popcorn und Vorfreude reinziehen.

 

 

5.
Trippie Redd
(Künstler)

Eine weitere Entdeckung meinerseits, die für mich, vor Allem im kommenden Jahr, einer der interessantesten Acts werden könnte. Trippie Redd sieht irgendwie aus wie ein asiatisches Fake-Pokemon im Drogensumpf. Irgendwie ist diese Optik aber genau die Requisite die man braucht, um mit „A Love Letter to You 1&2“ zwei der spannendsten Mixtapes des Jahres zu machen. Mit extrem viel Autotune und absolut verrücktem Stimmeinsatz hat er es geschafft, sich einen Platz direkt in meinem Herz zu ersingen. Durch die jüngsten Features mit Travis Scott und Swae Lee scheint er nun auch in der Öffentlichkeit „offiziell“ angelangt zu sein.

 

 

4.
Rich the Kid feat. Kendrick Lamar – „New Freezer“
(Video)

Extrem lange erwartet, eingeschlagen, für gut befunden. Wenn einer der „New Wave“-Rapper der ersten Stunde mit dem wohl momentan bekanntesten und populärsten Rapper kollaboriert wäre es eine Schande, irgendetwas unter dem Status „Banger“ zu produzieren. Und so ist es auch gekommen. Mehr sollte man dazu eigentlich auch nicht sagen.

 

 

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