Autorencharts 2017: Anna G.

Wie könnte es anders sein, auch mir ist es sehr schwer gefallen mich in meinen Autorencharts auf zehn Highlights zu beschränken. Noch schwerer als die Top Ten zu erstellen, fiel es mir meine Wahl zu erläutern. Denn wie beschreibt man am Besten warum man etwas feiert oder warum man sich für einen Künstler oder einen bestimmten Track begeistert? Nun denn: Meine Auswahl beschreibt meinen persönlichen Geschmack und beinhaltet die Lieder und Künstler, die mein Hip-Hop Jahr 2017 ausgemacht haben.


10)
Jul – „Ma jolie“
(Track)

Manch einem mag Juls Musik inzwischen zu sehr nach Pop und Radio klingen. Für mich bleibt er einer der musikalischsten Rapper Frankreichs. Wer sich mit dem aktuellen Sound nicht anfreunden kann, sollte sich Juls Debütalbum „Dans ma paranoia“ anhören.

 

9)
Negrow – „Razer“
(Track)

Die meisten Lieder muss ich erst ein paar Mal hören, bis sie mich ganz überzeugen. Nicht so „Razer“. Direkt gefeiert und in die Jahrescharts gepackt. Sehr cooler Vibe, moderner Sound und für einen deutschen Rapsong extrem musikalisch.

 

8)
Trettmann ft. Gzuz – „Knöcheltief“
(Track)

Trettmann ist definitiv ein Gewinner des Jahres. Man kommt nicht an ihm vorbei und es gibt wohl kaum jemandem, mit dem man sich nicht auf ihn einigen könnte. Trettmanns Gesangsstimme in der Kombination mit Gzuz Straßenlyrics auf Autotune ist für mich ein Highlight des Jahres.

7)
SXTN – „Bongzimmer“
(Track)

Auch wenn es daran liegen mag, dass ich die ganzen dopen weiblichen MCs in Deutschland bisher einfach nicht auf dem Schirm hatte. SXTN sind für mich seit langem die ersten deutschen Rapperinnen bei denen Rapskills, Ausstrahlung und Musikalität für mich stimmen. Mein Favorit vom Album definitiv „Bongzimmer”.

 

weiter mit den Plätzen Sechs bis Vier auf Seite 2

 

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Aus der südlichsten Ecke in den hohen Norden gezogen um über Hip-Hop zu schreiben. I'm all the way up.

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Razer

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