Autorencharts 2016: Raphael

Es ist kaum zu glauben, aber das Jahr 2016 ist schon vorbei. Es ist also an der Zeit, einen Blick zurückzuwerfen und aus der BACKSPIN-Sicht Revue passieren zu lassen. Da jedes Mitglied der BACKSPIN-Gang das Jahr für sich selbst erlebt hat, wird es neben einem gesamten Jahresrückblick auch von jedem Autor eine persönliche-Top 10 geben. Grenzen bei der Auswahl gabt es keine, sowohl Songs, Videos und Alben, als auch Konzerte, Events, Interviews und andere Hip-Hop-Momente konnten ausgewählt werden. Wenn es dann endgültig auf den Jahresabschluss zugeht, schließen wir 2016 mit unseren besten Alben ab. Viel Spaß euch beim Lesen!

So viel an Hip-Hop wie dieses Jahr habe ich lange nicht mehr gehört. Das lag einerseits daran, dass in meiner WG in Mainz auf einmal gefreestylet wurde, was das Zeug hält. Zum Anderen daran, dass dieses Jahr wirklich reich an heißem, neuem Scheiß war. In meiner Liste finden sich die Künstler und Künstlerinnen wieder, die mich dieses Jahr begleitet und bereichert haben.

 

10.
D.R.A.M. – „Big Baby D.R.A.M.“
(Album)

Einen der nervigsten und eingängigsten Hits hat D.R.A.M. mit „Broccoli“ geliefert. Sein ganzes Talent zeigt er jedoch auf seinem Debütalbum, was mich seitens der musikalischen Abwechslung und Qualität wirklich positiv überrascht hat. Der Typ mit dem breitesten Grinsen der Welt hat wirklich Potential. Da zeigt sich auch Erykah Badu angetan und lobt ihn ihn höchsten Tönen. Zu Recht, wie ich finde.

 

finales09.
A Tribe Called Quest – „We Got It From Here…“
(Album)

Wer nach so langer Zeit ein so gutes Comeback liefert, und das nach dem Tod eines Gruppenmitglieds, muss einfach geehrt werden. A Tribe Called Quest sind immer noch groß. „We Got It From Here…“ hört sich glücklicherweise sehr nach ATCQ an, aber auch nach 2016. Willkommen zurück!

 

08.
Skepta – „Konnichiwa“
(Album)

Das Album habe ich im Sommer gehört, als ich gar keine Lust auf fröhliche Musik hatte. Auf „Konnichwa“ liefert der Vorzeige MC des Grimes die typische Ruffness des Genres, aber auch smoothe Töne. Und dabei ist ihm der Hunger längst nicht verloren gegangen. Besser kann Grime 2016 nicht sein.

 

07.
Fuchy – „420“
(EP)

Pseudonyme für Musikprojekte finde ich durchaus sympathisch. Farhots Alter Ego Fuchy ist ein bärtiger Gnom und macht umwerfende Musik. Wo bei anderen der Mut für Experimente fehlt, wird hier ausprobiert, was geht. Das sind zeitgenössische Beats, die zwar noch irgendwo Hip-Hop sind, aber zum Glück auch so viel mehr.

 

 

Die Plätze Sechs bis Vier gibt es auf Seite 2

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Seitdem er für BACKSPIN schreibt, träumt er von Torch, Morlockk Dilemma und anderen Hip-Hop Dingen. Bei der Recherche ist er aber hellwach - Kaffee sei Dank! - und gräbt eifrig nach Schätzen, die sonst unter'm Radar bleiben. Bei all dem bleibt er auch noch funky.

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