Autorencharts 2016: David

Es ist kaum zu glauben, aber das Jahr 2016 ist schon vorbei. Es ist also an der Zeit, einen Blick zurückzuwerfen und aus der BACKSPIN-Sicht Revue passieren zu lassen. Da jedes Mitglied der BACKSPIN-Gang das Jahr für sich selbst erlebt hat, wird es neben einem gesamten Jahresrückblick auch von jedem Autor eine persönliche-Top 10 geben. Grenzen bei der Auswahl gabt es keine, sowohl Songs, Videos und Alben, als auch Konzerte, Events, Interviews und andere Hip-Hop-Momente konnten ausgewählt werden. Wenn es dann endgültig auf den Jahresabschluss zugeht, schließen wir 2016 mit unseren besten Alben ab. Viel Spaß euch beim Lesen!

In diesem Jahr ist so viel in Hip-Hop Deutschland passiert. Ich muss zugeben, dass es mir wirklich schwer gefallen ist, meine Jahrescharts nur auf zehn Highlights zu begrenzen und ich werde mir bestimmt noch an den Kopf fassen, weil ich irgendjemanden oder irgendetwas vergessen habe. In meiner Liste finden sich daher einfach die wichtigsten Künstler, Alben und Singles, die mir so in den Kopf geschossen sind und mir dieses Jahr versüßt haben. Gibt euch!

 

10.
Ali As – „Euphoria“
(Album)

Leider kommt es mir so vor, als würde Ali immer noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient hat. Für mich hat er dieses Jahr eines des besten Deutschrapalben geliefert und natürlich wieder bewiesen, dass er einer der besten Lyriker und Musiker Deutschlands ist. „Euphoria“ war eine starke Steigerung zu seinem Vorgänger und konnte mich mit wirklich jedem Track überzeugen. Hoffentlich bekommt Ali endlich mal sein Hak!

09.
Damso – „Batterie Faible“
(Album)

Eigentlich könnten hier auch einige andere französische Newcomer stehen – oder französischer Rap im Gesamten. Trotzdem war Damso der Neuling der mich am meisten beeindruckt hat. Sein Debüt bringt so viele abwechslungsreiche Tracks, von denen ich einfach nicht müde werde. Irgendwie verbinde ich mit ihm auch die positive Entwicklung von deutschem Rap in eine melodiösere Richtung – wie zum Beispiel die Jungs von KMN, die einen Hit nach dem anderen liefern.

8.
Bausa
(Künstler)

Bausa hat mich schon auf „Hallo Monaco“ von Capo und auf seiner ersten EP abgeholt. Auch dieses Jahr konnte er mich mit seinen wenigen Releases voll überzeugen. Seine einzigartige Stimme und Flow haben bei mir einfach einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor Allem mit „Tropfen“ hat er eine der besten Hooks in diesem Jahr geliefert. Kaum ein Track ist bei mir so oft im Loop gelaufen.

07.
Shake070
(Künstler)

Fast kein anderer Künstler oder an dieser Stelle Künstlerin hat es geschafft mich auf Anhieb so zu flashen. Wie sie auf dem Freestyle von ihrer Crew, dem 070 Project, mit ihrem ersten Part zerstört – einfach nur krass. Zuerst habe ich zwar ein paar Anläufe gebraucht um zu begreifen, dass da jetzt eine Frau rappt, aber ab dann konnte sie mich auf so gut wie jeden ihrer Tracks überzeugen. Shake wird mit ihrer außergewöhnlichen Stimme auf jeden Fall noch richtig was reißen!

 

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Aus dem tiefsten Süden in den hohen Norden gekommen, um vom Teilzeit Medienstudent zum Vollzeit Hip-Hopfanatiker zu werden.

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