Audio88 & Yassin über die gesellschaftliche Stellung als Rapper

Es ist mittlerweile zwölf Jahre her, dass ein gewisser Sido die Single „Mein Block“ heraus gebracht hat. Nicht wenige Eltern haben ihre Stirn in dieser Zeit in sorgenvolle Falten gelegt als sie gemerkt haben, mit welcher Musik ihre Kinder sich beschäftigen. Doch auch neben der gesellschaftlichen Diskussion um die expliziten Texte im deutschen Hip-Hop-Kosmos, wird die Rapkultur in Deutschland immer wieder mit Vorurteilen versehen. Man denke nur an die „Tatort“-Episoden mit Rap-Kontext im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der Durchschnittsdeutsche scheint Hip-Hop fernab seiner Reichweite und kulturellen Vielfalt immer noch mit „Yo, yo, yo!“ und Baggyhosen in Verbindung zu bringen. Daraus ergibt sich für Niko die Frage: Braucht deutscher Rap Lobbyarbeit?

Nur weil Bushido jetzt Millionen macht, heißt das nicht, dass 50 Jährige sich die Mucke anhören. Der Zugang zu Rap ist ja nicht vereinfacht worden.

Ab Minute 08:15 erfährst du, was Audio88 & Yassin zu diesem Thema zu sagen haben.

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