Asap Rocky: „Long.Live.Asap“ (aus der BACKSPIN MAG #111)

LVL“.

Dennis: „Ohne eine Hook fehlt dem Track was. Ein Refrain hätte das Licht in dem Song angemacht.“

Niko: „Vielleicht ist der Song auch eine kleine Pause nach den beiden Bangern am Anfang.“

Tim: „Für mich ist das bisher der schwächste Song und wir haben noch nicht einmal über Inhalt gesprochen. Da ist nix hängen geblieben.“

Niko: „Für was für Aussagen steht A$AP eigentlich?“

Kyan: „Eher für Oberflächlichkeiten.“

Niko: „Hört ihr auf die Texte?“

Kyan: „Phil sagt dazu awwwh!“ Der nächste Track: „Hell“.

Tim: „Dieses etwas Indiemäßige geht völlig an mir vorbei.“

Kyan: „Etwas Avantgarde, aber das könnte ja auch an Santigold liegen.“

Niko: „Ich mag die.“

Phil: „Die Hook auch?“

Niko: „Ja, aber ich war jetzt nach den vier anderen Songs schon so im Belanglos-Modus angekommen, da nehm ich den auch mit.“

Dennis: „Seht ihr eigentlich manchmal Bilder, wenn ihr Musik hört?“

Niko: „Du siehst Bilder?

Phil: „LSD!“

Dennis: „Nein, wenn man einen Track hört, hat man dazu doch einen Film im Kopf.“

Niko: „Hmm, klar.“ (Schmunzelt)

Kyan: „Sonst lass Farben nehmen.“

Dennis: „Ok. Dann ist der Track moosgrün.“ (Lachen)

Niko: „Nein Terrakotta.“

Dennis: „Ach quatsch, das ist zu warm. Es ist ja ein kaltes Gefühl.“

Niko: „Ein Kotz-Grün.“

Phil: „Und Santigold bringt die pinken Farbspritzer mit rein.“

Als nächstes läuft „Pain“.

Niko: „Euren Gesichtern nach schlaft ihr alle gerade ein.“

Dennis: „Es ist auf jeden Fall nicht euphorisierend. Ich finde, man sollte Alben eine Art Beipackzettel dazulegen, der sagt, welchen Track man bei welcher Stimmung hören sollte.“

Niko: „Das ist doch viel zu erklärend.“

Dennis: „Vielleicht, aber bestimmte Musik kann nur in bestimmten Momenten ihre Wirkung entfalten. Der Song jetzt etwa ist für mich alleine auf der Couch liegen, Mucke zum Wegdriften.“ Tim: „Wir sind gerade jedenfalls in der falschen Situation, um den Track zu feiern. Der ist ja mit Overdoz, und die sind ja eh total abgedriftet.“

Und weiter geht es mit „F*cking Problems“.

Niko: „Info dazu: in Deutschland auf Platz 97 und in den USA auf 15.“

Phil: „Der erste richtige Club-Song auf dem Album.“

Niko: „Ich finde ihn hammer, auch wenn er thematisch völlig an mir vorbei geht.“

Kyan: „Ich verneige mich vor der ignoranten Mucke.“

Tim: „Ich finde es krass für eine Single. Fast eine Frechheit. (Lachen) Aber sie haben es ganz gut umgesetzt. Am Anfang habe ich den Track gehasst und dachte, was macht der Typ da? 2013 muss man das nicht mehr machen, und dann noch mit den Leuten, die gerade richtig Angesagt sind, mit Kendrick Lamar, Drake und 2 Chainz – ein sehr kalkulierter Move.“

Kyan: „Das Kendrick bei so einem Track mit dabei ist, wundert mich. Aber irgendwie macht das den Song auch wieder geil.“

Tim: „Ich finde den Track auch gut, obwohl es strange ist, was sie erzählen, und das Video war auch nicht so bombe. Das war totaler Kontrast zu dem, was er sonst so künstlerisch macht. Wenn man das mit „Birthday Song“ von 2 Chainz vergleicht – der ist grandios. Mit der Ironie, und dann auch noch das Video – zum Totlachen. Bei dem Song hier höre ich das nicht.“

Kyan: „Da macht vielleicht auch Kanye West mehr draus.“

„Wild fort he night“.

Niko: „Was haltet ihr von Skrillex?“

Kyan: „Ich mag ihn. Ich war auch auf seinem Konzert in Hamburg vor einem Jahr.“

Tim: „Ich kann nicht so viel mit ihm anfangen, mich nervt Dubstep-Mucke auf Dauer. Hier finde ich es krass, wie er einen klassischen Hip-Hop- Beat umsetzt. Und die Hook Wild for the night,fuck beeing polite geht einfach nur nach vorne.“

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Orginaler Pottboi! Ich liebe das 45er Areal, doch hass‘ mich nicht. Ich komm‘ vorerst nicht zurück zu dir.

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