KeKe – Was du über die Rapperin aus Wien wissen solltest

Wenn man an Hip-Hop aus Wien denkt, werden viele an Rapper wie Raf Camora oder Yung Hurn denken. Aus dem aufstrebendem Label MOMIMADEIT kommt jetzt eine junge Künstlerin, die modernen Sound und inhaltsvollen Rap verbindet: ihr Name ist KeKe! Wir haben uns mit ihr unterhalten, um über ihre Herkunft, Einflüsse und die musikalische Zukunft zu reden.

Herkunft, musikalische Anfänge und Einflüsse

KeKe ist in Wien geboren, hat aber die meiste Zeit ihres Leben in Krems, einer Stadt im Österreichischen Niederösterreich, verbracht. Ihre musikalischen Wurzeln liegen im Jazz. Sie begann mit elf Jahren Musik zu machen, ist ausgebildete Jazz-Sängerin und war einige Jahre ihrer Jugend Teil einer Band. Mit Hip-Hop kam Keke erst später in Berührung, hat damit aber ihre musikalische Heimat gefunden. Zu ihrer größten Inspirationsquelle zählt sie Princess Nokia. Sie deckt sehr viel von dem ab, was ich auch in meiner Musik kultivieren will„, sagt die Wienerin. Die Art ihres Flows, ihre Attitüde sowie die Betonung der Wörter beeindrucken die talentierte Künstlerin sehr. Außerdem gehören Travis Scott und Trettmann ihrer Meinung nach zu Ausnahmekünstlern der Szene. 

Die ersten Tracks, Inhalte und ihre Message

Der erste Track der österreichischen Rapperin „Donna Selvaggia“ entstand zuerst nur aus Spaß in einer Studio-Session mit ihrer musikalischen besseren Hälfte Shawn The Savage Kid. Sie wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass dies der Startschuss ihrer Karriere war. In ihren Texten berichtet KeKe über Angststörungen und Depressionen, die Teil ihres Lebens sind. Diese Thematik kann man besonders in ihrem Track „Paradox“ erkennen. „Es ist befreiend, darüber zu reden!“, berichtet die Anfang 20-Jährige. Das Ziel ihrer Musik sei es, zu zeigen, dass Frauen viele Facetten haben und man nicht eingeschränkt werden sollte. Die Mission ihrer Musik lautet, dass Frauen alles rappen dürfen.

Ein Ausblick in die Zukunft

Derzeit arbeitet die österreichische Musikerin an einer EP, die noch diese Jahr erscheinen soll. Genaueres könne sie darüber noch nicht verraten. Das große Ziel der Zukunft sei es, mit ihrer Musik sich und ihre Familie unterstützen zu können. Sie möchte noch in Wien bleiben, weil dort ihre musikalische Familie und Basis ist, weiß aber jetzt schon, dass sie irgendwann das Land der Alpen verlassen wird.    

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