Ahzumjot über den deutschen Trap-Film

Am 08. Juli performte Ahzumjot auf dem Splash! Festival. Nachdem der Hamburger am Freitagabend die splash! Mag Stage abriss, traf er sich am Folgetag mit Stompy BACKSPIN zum Interview. Im Gespräch ging es unter anderem über Ahzumjots Meinung der deutschen Trap-Adaption.

„Deutschraps Zukunft ist auf jeden Fall nicht, dass alle jetzt denken,
eine 808 macht einen geilen Trap-Beat aus.“ 

Dem Hamburger missfällt die Entwicklung, dass die deutsche Rapszene keine eigene Identität formt, sondern klassische Trap-Beats einfach glanzlos nachahmt. Ahzumjot würde es besser und nicht so langweilig finden, wenn die Künstler ihrer ganz eigenen Vibe kreativ einbringen, statt die US-amerikanische und französischen Varianten umzuformen. Trotzdem gibt es auch genügend Leute in Deutschland und Österreich, die für ihn als positives Beispiel vorangehen. Demgegenüber existieren allerdings auch zahlreiche Artists, denen er den Trap-Sound nicht abkaufen kann. Im Idealfall würde der Hamburger sich eine eigene Identität für deutschen Rap wünschen, fernab von Grime- oder Trap-Adaptionen. Die Angst vor dem Scheitern, da es schwierig ist ein Pionier zu werden, sieht Ahzumjot als Ursache für die fehlende Initiative im Deutschrap, etwas ganz Eigenes, Neuartiges zu schaffen.

„Ich habe selber auch Beats, die absolut vom Trap abstammen aber ich finde,
du musst einfach deinen eigenen Vibe einbringen.“

Ab 32:22 Minuten spricht Ahzumjot über Trap in Deutschland.

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Moin, ich bin Freddy aus der besten Vorstadt Berlins: Bernau. Rapliebhaber, Fussballfanatiker, Sneakerfreak. Immer unterwegs durch die weitläufige Medienlandschaft. Jetzt bei BACKSPIN. #WKM$N$HG?

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