Tom Thaler & Basil: „Das ist eine Art Anti-Hip-Hop-Verhalten.“

Klassischen Hip-Hop machen Tom Thaler & Basil nicht. Wollen sie auch gar nicht. Nach zwei EPs, in denen vor allem Hip-Hop und Deep House gemixt wurden, hat sich das Duo nun funkig poppigeren Gefilden angenommen. Qualitativ spielen die Zwei, die sich während ihres Studiums an der bekannten Mannheimer Pop-Akademie kennenlernten, schon seit ihrem Zusammenschluss in einer hohen Liga. Mit den ersten Demos anno 2013 konnte bereits ein Deal mit Major-Label Warner Music eingetütet werden. Schließlich kamen 2014 und 2015 zwei gut angenommene EPs. Die Hit-Single „Hier mit dir“ schaffte es als Remix sogar auf das Debüt-Album von Robin Schulz. Nach der „Techno ist tödlich, Rap aber auch“ EP folgte allerdings kein Schnellschuss-Album zwecks Hype. Nach langer Produktionsphase steht jetzt das Debüt-Album „Malu“ in den Startlöcher. Diesen Freitag wird es erscheinen. Aus gegebenem Anlass besuchten uns Tom Thaler & Basil vergangenen Woche in Hamburg, um an einem der letzten Sommertage über die neue Platte zu sprechen. 

malu

Euer Debüt-Album trägt den Titel „Malu“. Das klang für mich erstmal Abstrakt, hat in mir aber irgendwie auch die Assoziation mit dem Sommer hervorgebracht. Was steckt hinter dem Namen?

Tom: Die Sommer-Assoziation ist bei uns auch auf jeden Fall da. Das sieht man jetzt auch in dem Artwork oder wo wir die Videos gedreht haben. Es gibt eine Bedeutung, das ist einfach Mannheim-Ludwigshafen, weil wir in Mannheim gewohnt haben und in Ludwigshafen war unser Studio. Da sind wir aber erst später drauf gekommen. Die Ursprungs-Bedeutung ist deeper. Ich habe das in so einer Gefühlsliste für Gefühle, für die es im Deutschen keinen Begriff gibt entdeckt. Da gibt es zum Beispiel auch „Ruinen-Lust“. Das ist dieser Bock, wenn du in zerfallene Ruinen reingehen willst. Das kommt aus England, da haben Leute das „Ruinen-Lust“ genannt. Und das Gefühl Malu kommt aus dem indonesischen und es bedeutet im übertragenen Sinne sowas wie Demut. Als Beispiel stand da dabei: Wenn du in einer Bar sitzt, jemand kommt rein und unterhält sofort den gesamten Tisch. Dann fühlst du dich malu. Du gibts demjenigen dann seinen Raum, ziehst dich ein bisschen zurück. Dort wird es auch Kindern als Form der Höflichkeit beigebracht. Die kriegen das von ihren Eltern gesagt: „Sei mal ein bisschen mehr malu.“ Und die Pflanze Mimose steht auch so ein bisschen dafür. Wenn du die anfasst, zieht sie sich zusammen. Das ist das Gefühl Malu. Für uns bedeutet das auch ein wenig sich nicht immer in den Mittelpunkt stellen wollen, sondern mit seiner Rolle zufrieden zu sein. Das ist eine Art Anti-Hip-Hop-Verhalten. Deswegen war „Cooler als ich“ auch die erste Single.

Welcher Rote Faden zieht durchzieht das Album sowohl musikalisch, als auch textlich?

Tom: Inhaltlich knüpft das Album an die erste Single „Cooler als ich“ an. Ein bisschen Selbstironie. Auch mal über sich lachen zu können. Mit den eigenen Fehlern hausieren gehen. Und das gepaart mit so ein bisschen Witz und ein bisschen Melancholie. Wir haben auch noch viele andere Tracks gemacht, die es letztendlich nicht aufs Album geschafft haben. Wir haben dann die Songs ausgewählt, die dieses Malu-Gefühl bündeln. Das ist der inhaltliche Rote Faden. Musikalisch gibt es Tempo-Unterschiede zu dem, was wir vorher gemacht haben, aber der Vibe zieht sich durch. Relativ leicht. Basils Mum hat das mal irgendwann „Lounge-Rap“ genannt. Das degradiert das Ganze so ein bisschen, weil das würde ja heißen, dass unsere Musik immer nur im Hintergrund läuft. Aber es hat halt auch nicht diese Momente, wo es so krass ausrastet oder zu voll ist. Das wäre auch nicht mein persönlicher Hör-Stil. Ich höre schon gern entspannte Mucke. Und das ist das Album auf jeden Fall. Aber inhaltlich eben auch um die Kopfhörer aufzusetzen und zuzuhören.

Basil: Es ist auch sehr melodiös geworden. Es passieren viele Melodien zum Ende innerhalb der Instrumentals. Es geht nicht mehr nur um Vier-Takte-Loops.

Direkt weiter zur Produktion: Das Album hast du ja wahrscheinlich in Eigenregie produziert, oder Basil?

Basil: Ja, die Beats mache ich meistens allein. Diese haben wir dann im Riverside Studios mit Marlon zusammen ausproduziert. Bei manchen Beats hatte ich auch Hilfe, aber im Großen und Ganzen habe ich das schon alleine gemacht.

Du sagtest ja gerade schon, dass „Malu“ in den Riverside-Studios in Berlin entstanden ist. Ihr seid ja ebenfalls nach Berlin gezogen vor der Album-Produktion. Wie kam es zu dem Schritt in die Hauptstadt?

Basil: Das war eigentlich ein Zufall. Ich kannte den Produzenten Marlon, der dort jetzt das Studio betreut, schon länger aus Stuttgart. Und wir haben den Ende 2015 mal im Zug getroffen. Und dann meinte der „Hey wie siehts eigentlich bei euch aus aktuell?“, weil er eben auch wusste, dass wir Mucke machen. Und dann sind wir zu ihm ins Studio und halt nicht mehr abgehauen.

Ich habe gelesen, dass Simone Cihlar euer Cover gestaltet hat. Soweit ich weiß ist sie unter anderem für den imposanten Instagram-Auftritt Anderson Paaks verantwortlich. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Tom: Wir kennen Simone aus Mannheim. Aber dort waren wir gar nicht so richtig befreundet. In Berlin haben wir uns dann quasi wiedergetroffen und dann bin ich mir ihr zusammengezogen. Wir haben jetzt ein halbes Jahr zusammengewohnt. Eine der besten Menschen die ich kenne! Grafisch auch einfach super krass. Die hat halt einfach die Fähigkeit Leute kennenzulernen und sie direkt zu begeistern. Die kommt in einen Raum rein, tanzt und singt quer durch den Raum und alle finden es cool. Simone hat auch viel für Jakarta Records gemacht. Die haben eben Anderson Paak in Deutschland betreut und darüber kam der Kontakt. Ich finde auch ihre Collagen übergeil. Sie hat ja auch für Goldroger das „Sgt. Pfeffer“-Video gemacht. Da war ich ein wenig neidisch, dass er das bekommen hat und nicht wir. Aber das „Malu“-Artwork ist auch super schön geworden.

In eurer Album-Tracklist finden sich Bartek und Füffi, wie sind die beiden Features zustande gekommen?

Tom: Bartek ist auch ein Kontakt über Marlon aus Stuttgart. Der hat früher schon viel mit den Orsons gemacht. Und wir dachten, dass der Track gut zu Bartek passen würde. Wir haben ihn dann angefragt, ich kannte ihn auch nicht persönlich. Ich muss ehrlich sagen, ich habe ihn bis heute nie persönlich kennen gelernt.

Basil: Ich hab ihn aber schon ein paar mal getroffen.

Tom: Am Ende ging es dann relativ schnell. Ich habe noch ein paar mal mit ihm telefoniert, aber dann war er gerade auf Mallorca im Auto oder sowas. Aber ich bin froh, dass es geklappt hat.

Basil: Definitiv. Bartek findet den Track auch super. Ich bin auch ein Riesen Fan von den alten Orsons Sachen. Es gibt einen ganz alten Track, der heißt irgendetwas mit Dorf glaube ich. Da fängt er dann eben ein Part an und er verkackt ihn und sagt halt „Okay Tua, rap du den“. Und bis zum Schluss probiert er es drei mal und verkackt jedes Mal. Das Verkacken ist dann halt sein Part auf dem ganzen Track. Das finde ich ziemlich geil.

Neben den beiden offiziell gelisteten hörte ich noch eine weitere, recht bekannte Stimme… Warum ist er nicht als Feature gelistet?

Tom: Das liegt daran, das das vielleicht nicht Henning May ist. Er könnte es sein.

Basil: Es könnte auch seine Schwester sein. Oder eben nicht.

Tom: Aber auch der Sänger, der es singt ist nicht gelistet. Wir müssen diesen Mythos einfach aufrecht erhalten. Vielleicht könnte er es sein.

Basil: Vielleicht aber auch nicht.

Was hat euch maßgeblich für dieses Album inspiriert?

Basil: Alkohol. (lachen)

Tom: Schwierige Frage. Mich inspirieren zu Songs meistens einzelne Textzeilen oder Fragmente oder Ideen, die in meinem Kopf rumschwirren. Zum Beispiel wenn man den „Hundert Jahre“-Song nimmt. Da hatte ich halt diese Zeile im Kopf „Für alles, was ich tu brauch ich hundert Jahre.“ Der ist in einer Session in Stuttgart mit Philipp Koch von Heisskalt entstanden. Da habe ich mich dran erinnert, dass ich früher in der Schulumkleide auch immer der Letzte war, weißt du? Halt so dieses Gefühl. Und dann spinne ich das weiter. Meistens habe ich irgendeine coole Line und darum entsteht dann der Song.

Wie ist das mit Musik von außerhalb? Was habt ihr so während der Produktion gehört?

Tom: Anderson Paak war schon eine krasse Inspiration. Der ist musikalisch einfach super krass. Hört man zum Beispiel auch an den Trompeten am Ende von „Serena“. Die sind sehr nah an „Am I wrong“. Dann auch viel Chance oder Kendrick. Hier vor allem, was die Song-Struktur angeht.

Basil: Wir beide sind große Fans von dieser speziellen Song-Struktur, die manche Ami-Rapper haben. Zum Beispiel auch Childish Gambino. Bei dem heißt es dann nicht einfach Part – Hook – Part – Hook. Da passiert eben auch viel im Hintergrund.

Tom: Wobei ich sagen muss, dass wir da auch noch nicht am Ende unserer Reise angekommen sind. Wir haben das oft versucht. Aber am Ende landet man halt auch doch schnell bei den einfachen Strukturen. Auf Deutsch ist das auch sehr, sehr schwierig diese Spannung drin zu behalten.

Basil: Wir sind noch nicht am Ende!

Ihr habt euch für die Produktion von „Malu“, für die heutige Zeit, schon recht lang Zeit gelassen. Wie lange hat die Produktion genau gedauert?

Basil: Wir haben erst mehrere Songs geschrieben. Weil wir auch nicht wussten, wo es genau hingehen sollte. Wir hatten dann auch recht viele Songs, die wir nicht veröffentlicht haben. Dann haben wir noch das Studium abgeschlossen, was auch dazwischen kam. Die richtige Produktionen haben so in etwa ein halbes Jahr gedauert.

Tom: Wir hatten schon viele Gerüste. Einzelne Beat-Gerüste oder auch mal eine Hook. „Planet“ ist so ein Song. Da gab es die erste Skizze vor drei Jahren. Das war mal ein Deep-House-Beat. Dann kam halt diese Hook dadrüber und dann haben wir nochmal was komplett anderes draus gemacht. Ich hab auch nochmal neue Verses drauf gemacht. Für den Song habe ich bestimmt sieben Strophen geschrieben.

Existiert ein Song, der besonders viel Arbeit und Zeit gefressen hat?

Tom: „Cooler als ich“

Basil: Ja auf jeden Fall. „Cooler als ich“ hat mehrere Anläufe gebraucht. Da war es so, dass wir erst den Text hatten und dann den Beat. Da haben wir dann noch lange getüftelt, was aber auch mega Spaß gemacht hat.

Tom: Dann gibt es halt auch andere Tracks, wie „Don Quijote“, die an einem Abend entstehen. Ich habe dann nochmal den Vers ein wenig umgeschrieben, weil man auf Betrunken nachts nicht unbedingt die besten Texte schreibt. Aber der Vibe ist eben gut. Das ist manchmal fast noch wichtiger.

Wessen Meinung ist euch während des Produktionsprozesses besonders wichtig?

Tom: Enge Freunde oder die Freundin. Halt die ersten Menschen, denen man sowas zeigt. Musikalisch ist Phil (Philipp Koch von Heisskalt, anm. d. Redaktion) halt auch jemand. Man weiß, der ist musikalisch voll krass. Wenn der das gut findet, kann das nicht so schlecht sein. Ich muss auch ehrlich sagen, als Act, der etwas poppiger ist und nicht wirklich in der Hip-Hop-Welt stattfindet, freue ich mich auch immer, wenn Rapper zu mir kommen und sagen „Hey, das ist ein doper Part“. Ich bin halt Rap-Fan seit ich zehn bin. Ich höre auch den ganzen Scheiß. Ich sehe mich auch als Teil dessen. Aber wenn wir zusammen Musik machen entsteht halt nicht ganz das.

Welcher ist euer Lieblingssong auf der Platte?

Tom: Das wechselt immer mal wieder. Manche hört man eine Zeit lang komplett tot und kann die dann irgendwann auch nicht mehr hören. Wir haben zum Beispiel gerade ein Video zu „Tauchen“ gemacht. Da habe ich den ganzen Tag nur die „Tauchen“-Parts gerappt. Das kann ich gerade nicht mehr hören. Aber „Don Quijote“ ist auf jeden fall weit vorne. Den mag ich einfach. Gerade weil das so ein Ding ist, den wir in einer Nacht gemacht haben. Und „Lotus Flair“ mit Bartek ist krass. Live macht der auch super Bock. Der hat so eine eigene Atmosphäre. Ich habe aber gestern auch zum ersten Mal die Vinyl mit nach Hause nehmen dürfen. Beim Anhören hat mir dann „Skippen“ wieder Bock gemacht, den ich irgendwie lange nicht gehört hatte. Das wechselt immer.

Basil: „Don Quijote“ ist mein Lieblings-Song.

Basil, hast du eine Lieblings Line von Tom auf dem Album?

Basil: Ja, bestimmt. Jetzt müsste ich eigentlich die mit der Badewanne sagen, oder? (lachen) Das ist halt ne Line von mir. Vor allem macht die gar keinen Sinn. Das ist jetzt auch schwierig aus dem Kopf. Was ich aber richtig stark finde sind die „Hundert Jahre“-Parts. Die Beschreibungen seiner Faulheit sind schon sehr auf den Punkt. Wie ging die nochmal „Wenn ich meine Fernbedienung suche..

Tom: „Bis ich weiß wo meine Fernbedienung liegt/ Gucken Andere die gesamte Herr der Ringe Trilogie.“

Basil: Genau. Halt solche simplen Beschreibunge. Die finde ich geil.

Tom, Welcher Beat gefällt dir am Besten?

Tom: Ich wusste, dass die Frage jetzt kommt. Auch mega schwer. Ich find den „Serena“-Beat nach wie vor sehr, sehr nice. Für den Sommer ist der Spitze. Der „Lotus Flair“-Beat ballert auch gut. Also es gibt jetzt keinen, den ich richtig scheiße finde. (lacht)

Basil: Das wäre jetzt auch zu spät.

In eurem Pressetext steht, dass ihr den four-to-the-floor-Beats der Vorgänger EPs abgeschworen habt und dafür den Funk für euch entdeckt habt. Wie kam es dazu?

Tom: Hauptgrund war glaube ich, dass four-to-the-floor irgendwann langweilig wurde. Mir wurde es langweilig, weil du mit deinem Flow krass eingeschränkt bist. Spielereien oder Laid-Back-Zeugs kannst du da halt nicht machen. Entweder Double-Time oder gerade die Wörter raus reden. Das wurde im Radio auch krass tot gespielt und jeder hat’s gemacht. Zu der zeit wo wir die ersten Sachen geschrieben haben, waren wir mit dieser Deep-House-Geschichte relativ früh. Ich glaube wir waren sogar schon vor Milky Chance. Aber dann war das irgendwann einfach so durch. Dann haben wir eben überlegt, wie wir diesen Vibe übertragen können. Es hätte jetzt auch nicht gepasst, wenn wir wieder straight Hip-Hop gemacht hätten. Aber diese warmen, auch verschobenen Synthies von beispielsweise Kaytranada-Produktionen, waren dann das, woran wir uns orientiert haben.

Basil: Und du liebst halt auch einfach Funk.

Tom: Genau. Dieses Leichte, dieses Easy-Listening-Feeling von Funk macht halt einfach Bock. Das ist aber auf Deutsch nicht so einfach umzusetzen. Wir haben den ein oder anderen Funk-Anlauf genommen, der echt whack geworden ist. Wir haben etwas gebraucht.

Ihr habt ja vorhin schon gesagt, dass ihr noch nicht am Ende eurer Reise seid. Gerade musik-technisch. Welche Ideen hat euch die Platte für kommende Release gegeben?

Basil: Das war ja nun die erste Platte, die wir gemacht haben. Das hat ein bisschen eine Hürde genommen. Ich habe mir vorher gedacht, das ist etwas so wie der Führerschein, das schafft man nicht so nebenbei. Wir waren dann an einem Punkt fertig mit allem, haben uns hingesetzt und gesagt wir machen ein Album. Dann dachten wir erstmal so „alter what the fuck?!“. Das Album hat mir auf jeden Fall die Angst genommen. In Zukunft kann man dann einfach sagen: Sachen aufnehmen und raushauen. Das ist kein Hexenwerk. Ich glaube, dass wir das nächste Mal auch einfach Sachen aufnehmen, die nicht im geilsten Studio aufgenommen wurden, aber die trotzdem einfach raushauen.

Tom: Wir haben uns jetzt die Zeit genommen. Es hat echt Bock gemacht. Wir haben uns wirklich tot diskutiert. Also nicht tot produziert, aber alles einfach zehn mal auseinandergenommen. Wir wollten eben, dass es perfekt wird und sind jetzt auch super zufrieden. Ich glaube aber in Zukunft wollen wir definitiv mehr am Ball bleiben. Um präsenter zu sein da draußen macht es schon Sinn, Tracks schneller zu veröffentlichen. Einfach um zu zeigen, was man macht. Wenn ich mitbekomme, wie Leute uns sehen und „Forrest Gump“ als aktuellsten Song kennen, denke ich „okay diggah, wir machen halt grad ganz andere Sachen, das weißt du nur nicht“. Deswegen wollen wir mehr rausballern.

Malu

Welche Wünsche habt ihr für „Malu“?

Basil: Eine schöne Tour spielen. Nächstes Jahr vielleicht auch ein paar Festivals mitnehmen und die Tracks einfach Live spielen.

Tom: Ich würde mir wünschen, dass das Album gehört wird. Und jetzt nicht in der super breiten Masse oder so. Aber einfach, dass die Leute sehen, wie viel Mühe wir uns gemacht haben. Dass die Leute das wertschätzen. Dass wir dadurch in der Musik-Szene ein wenig aufsteigen. Das bedeutet für mich aber jetzt nicht krasser Chart-Erfolg oder große Hallen spielen.

Basil: Ich fände es geil, wenn das Album auf Kopfhörern gehört wird. Nicht auf Laptop-Lautsprechern.

Gibt es auf „Malu“ Momente, die langjährige Fans überraschen werden?

Tom: Ich glaube schon. Relativ viel sogar. Der Bruch mit diesen Deep-House-Sachen war schon stark. Songs wie „Deine Mama“ mit Füffi oder „Ins Meer“ sind so Sachen, die wir vorher nicht gemacht haben. Ich glaube auch, dass es nicht allen gefallen wird. Aber auch, dass wir damit noch neue Leute abholen werden. Leute, die sich etwas mehr mit Musik auseinandersetzten.

Für die gerade angesprochenen neuen Leute, die euch noch nicht Live gesehen haben, was kann man von einer Tom Thaler & Basil Live-Show erwarten?

Tom: Für Leute, die uns noch nie Live gesehen haben ist es oft charakteristisch, dass die erstmal nicht wissen, was die nun machen sollen. Dieses klassische Bouncen ist nicht so richtig drin. Aber auch Rumspringen und Pogen ist nicht so das ding. Es ist eher so good-vibiges mitwippen und langsam checken, was da so passiert. Aktuell spielen wir noch ein einfaches DJ-Set-Up. Wir wollen das jetzt aber ausbauen auf Bass und Gesang.

Basil: Und guter Live-Rap. Tom ist Killer auf der Bühne.

Tom: Was ich außerdem bei diesem Späti-Gig entdeckt habe ist Trinken während einer Live-Show. Normalerweise trinke ich nicht vor Konzerten, weil ich mich konzentrieren will. Aber da habe ich während der Show reihenweise Shots getrunken und dann war die zweite Hälfte voll geil. Muss ich öfters mal machen. (grinst)

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Das Wu-Tang-Pizza-Tattoo auf seinem linken Oberschenkel beschreibt seinen Charakter ganz gut.

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