Die Meinung der Redaktion zu „Autismus x Autotune“ von Mauli

Dissen für Promo ist jeher eins der bewährtesten Mittel im Rap-Geschäft. Wirklich vorwerfen kann man Mauli diese Strategie trotzdem nicht. Auch wenn das Debütalbum „Spielverderber“ – eine passendere Ansage an die Szene hätte man kaum in einem Wort finden können – vor Name-Dropping nur so strotzt, war es dann doch eher Dissen aus Leidenschaft. Auf dem zweiten Langspieler, für den man immerhin zweieinhalb Jahre Geduld mitbringen musste, hat der junge Berliner aber irgendwie schon genug vom selbsterschaffenen Frechdachs-Status, schießt sich nicht mehr auf einzelne Konkurrenten ein, sondern teilt gleich gegen die Szene und Hörerschaft aus, lässt aber auch viel biografisches durchschimmern. Produziert wurden alle 13 Tracks nicht wie beim Vorgänger von Crew-Buddy Morten, sondern vom Teilzeit-Maskenträger selbst, Features gibt’s auch keine. Wir haben „Autismus x Autotune“ besprochen.

Mauli – „Autismus x Autotune“ kaufen

 

 

 

 

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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