Die Meinung der Redaktion zu „Lang lebe der Tod“ von Casper

Dass ein Album schon vor der Veröffentlichung zum Symbol für das Straucheln eines Künstlers gerät, der sich als Mensch in seiner Gänze in der Musik verwirklicht, erlebt man nicht oft – gerade im Deutschrap. Die Geschichte um „Lang lebe der Tod“ ist mittlerweile x-Mal erzählt: Bereits scheinbar im Kasten entschließt sich Casper vier Wochen vor der geplanten Veröffentlichung und bereits mit der imposanten Lead-Single im Rücken, sein viertes Album zu verschieben – und zwar auf unbestimmte Zeit. Schlussendlich hieß das für die Fans: Ein Jahr Ungewissheit. Doch um es mit einem mittlerweile zwar überstrapazierten, aber nunmal einfach passenden Sprichwort zu sagen: Gut Ding will Weile haben. Mittlerweile steht „Lang lebe der Tod“ in den Läden, neben den bereits im Vorfeld hörbaren Feature-Singles mit Drangsal, Sizzar, Dagobert und dem Einstürzende Neubauten Frontmann Blixa Bargeld sind auch Ahzumjot als einziges Rap-Feature, die US-Freunde von Portugal. The Man und in Skitform sogar Lil B mit dabei. Ob das Süppchen, das der Exil-Bielefelder zusammen mit seinen Gästen und den Produzenten Markus Ganter und Silkersoft gekocht hat, die vier Jahre Pause erklären, haben wir besprochen. 

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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