Jugo Ürdens: „Ich vermische alles mit allem und hoffe, dass sich das irgendwann durchsetzt.“

Jugo Ürdens ist den meisten wahrscheinlich vor allem in Kombination mit Musik-Kollege „Einfachso“ ein Begriff. Für den österreichischen Rapper produziert der ebenfalls in Wien wohnhafte Künstler seit geraumer Zeit Beats oder ist als Feature-Gast auf seinen Tracks vertreten. Wer sich länger mit den beiden beschäftigt, stößt aber schnell auch auf seine Solo-Sachen. In seinen Musikvideos bekommt man neben unverkennbarem Akzent die wohl blausten Augen Österreichs und eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein geboten. Eine Kombination, die wohl auch dem Online-Magazin GoodNight.at sehr gut gefallen hat. Von ihnen wurde er zu einem der schönsten Männer Wiens gekührt: „Die HipHop-Schnitte mit den krassen Augen und den vollen Lippen ist so sweet wie seine Family-Packung Mannerschnitten.“ Damit ihr euch selbst ein Bild von Aleks machen könnt, haben wir ihn gebeten, sich vorzustellen. 

This is where I’m from…

Ich bin in Skopje geboren und mit knapp 7 Jahren nach Wien gezogen und auch dort geblieben. 

I kow my roots…

Ich habe mit drei anderen recht schlechte Battlerap/Klamaukmusik gemacht und begonnen Beats zu bauen. Irgendwann kam die Idee solo Musik zu machen und das hat einigermaßen „geklappt“.

You know my steez…

Ich habe nie ein Instrument gelernt und konnte nie besonders gut singen, also musste ich dann irgendwann zum rappen anfangen. 

That’s my motherf****** name…

Jugo Ürdens wurde ich von einem guten Freund getauft und ich hieß zwei Jahre so privat auf Facebook. Dann kam irgendwann die Zeit, als ich einen Künstlernamen gebraucht habe und da hat sich dann Jugo Ürdens angeboten.

Turn my music on…

Ist irgendwo eine Mischung aus zeitgemäßem und klassischem Hip-Hop. Hinzu kommen noch viele Blakaneinflüsse, die man hauptsächlich in den Beats und teils in den Texten raushört. 

 

damals in makedonija 🇲🇰 schen wars 📸 @cvkmvks_vision

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Yo see the difference…

Schwierig sowas zu sagen. Ich mache ja fast alle Beats selbst und ich finde die unterscheiden sich von den zur Zeit gängigen Deutschrap-Beats und stechen ein wenig heraus. Ich vermische alles mit allem und hoffe dass sich das irgendwann durchsetzt.   

My brand new album/mixtape…

Ich arbeite gerade am ersten Album, das irgendwann um den Sommer 2018 herum kommen wird.  Mit den ersten Musikvideos geht es dann Ende Jänner, Februar 2018 los.

I know what I want…

Erhoffen tut man sich viel, aber muss auch schon realistisch bleiben. Langfristig würde es mich reizen, hauptsächlich zu Produzieren und generell, wie es zur Zeit ist, machen zu können was ich will und dafür (gut) bezahlt zu werden. Natürlich will ich auch ausverkaufte Hallen, Goldplatten, dies das, aber sich sowas zu erwarten ist auch sinnlos. Mal schauen was passiert, vielleicht ja auch nichts.

Look into the future…

Puh, gute Frage. Ich will mit Mitte 30 ein Restaurant aufmachen. Sonst gibts da nicht wirklich Pläne.

 

Vom Soziologen*innen-Debattiertisch in Tübingen direkt in die BACKSPIN-Redaktion in Hamburg.

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