fukk-genetikkAnfang Dezember wird Genetikk mit „Fukk Genetikk“ ihr neues Album veröffentlichen. Während uns im Frühherbst eine Informationswelle zu dem kommenden Werk, bestehend aus Tracklist, Videoauskopplungen und Cover erreicht hat, sorgte insbesondere letzteres für Furore. Diese Thematik wurde in einem umfassenden Artikel auf Noisey behandelt.
Das Albumcover zeigt zwei brasilianische Kinder, die mit Maschinengewehren ausgerüstet und mit Sturmmasken vermummt vor einer surrealen Kulisse sitzen. Das illustrierte Bild erinnert deutlich an die Favelas brasilianischer Großstädte, welche von Elend, Kriminalität, Drogenkrieg und Korruption gezeichnet sind. Auf den sozialen Netzwerken formierte sich ein Widerstand, der harsche Kritk an dem Cover äußert. Der Grundtenor der Vorwürfe beläuft sich darauf, dass Genetikk als mittelständische Bürger, sich anstandslos an einem Elendsszenario bedienen und dieses nur zu ihrer Vermarktung ausbeuten.

„You German Gringos appropriating an image of a real fucking war on drugs in my hometown Rio to promote your fucking sexist and violence apologizing album – it’s a shame!“ (Quelle)

Karuzo äußert sich standhaft zu dem Gegenwind, der den Saarbrückern auf den sozialen Netzwerken entgegen weht.

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Meine Mehr- oder Wenigkeit heißt Anna. Ich bin hier, um straight aus dem Gangstarap-Richterstuhl mein Urteil fällen zu können.