Wem die drei Herren in der Überschrift nichts sagen, sollte schleunigst seine Raphausaufgaben nachholen. Spätestens seit „iPhone“ hat sich das Rapduo inklusive ihrem produzenten wednesdays in die Herzen der melancholischen Hypebeastfans gesungen. Aber auch Nicht-Hypebeasts werden definitiv ihren Spaß mit dem Sound des Trios haben. Der Name ist natürlich der wunderbaren Hansestadt gewidmet, von der aus ich diesen Artikel hochlade. Wer die vergangene Woche auf Backspin.de aufgepasst hat, weiß, dass Mena schon bei Sierra Kid’s Song „Wavy“ dabei war, und dort gezeigt hat wieso er allen Grund hat in die Rapszene zu platzen: Energiegeladene Texte kombiniert mit einem rundrum coolen auftreten führen selbst bei gestandenen Männern zu schreikrämpfen. Kynda Gray, der schon seit langer Zeit mit Produzent wednesdays befreundet ist, hat zum ersten mal im Rahmen des Juliensblogbattles im Internet Wellen geschlagen. Musikalisch kann man das Tape definitiv auf der momentanen Ami-Einfluss-Welle einordnen, trotzdem klingt es aber sehr frisch und nicht so, als hätte man das alles schon tausendfach vorgekaut bekommen. Irgendwo zwischen Codein- und Kaufrausch, zwischen Atlanta und Altona haben die drei ihren Stil gefunden, den man sich definitiv mal zu Gemüte führen sollte, falls dies nicht schon geschehen ist.